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Nordrhein-Westfalen

Polizisten bringen Kalb zur Welt

Geburtshelfer und Kalb
am Dienstag, 27.10.2020 - 15:03 (Jetzt kommentieren)

Einen ungewöhnlichen Einsatz hatte am Sonntag die Polizei in Werdohl (Nordrhein-Westfalen). Zwei Beamte halfen auf der Weide einem Kalb auf die Welt.

Wer sagt eigentlich, dass Bullen keine Kälber zur Welt bringen können? Zwei entschlossene Polizeibeamte bewiesen am Sonntagmorgen in Werdohl im Märkischen Kreis (Nordrhein-Westfalen), dass sie auch Geburtshilfe leisten können, wenn Not am Mann – oder besser an der Kuh – ist.

Handfeste Geburtshilfe durch die Polizei

Ein Passant hatte zuvor auf einer Weide eine kalbende Holsteinkuh entdeckt. Der Geburtsvorgang war offenbar auf halben Wege ins Stocken geraten. Der Spaziergänger alarmierte daraufhin die Polizei.

Während die zuständige Wache noch nach dem Besitzer der Tiere suchte, leisteten zwei junge Beamte vor Ort handfeste Hilfe. Sie zogen mit den Presswehen das Jungtier, das zuvor bereits mit Vorderläufen und Kopf den Geburtsweg passiert hatte, aus der erschöpften Kuh. Nachdem die Polizisten das kräftige Bullenkalb von der Fruchtblase befreit hatten, begann es rasch selbst zu atmen.

Kuh und Kalb erschöpft, aber gesund

Bullenkalb

Der Landwirt, der inzwischen ausfindig gemacht worden war, war von der unerwartet frühen Abkalbung überrascht. Er konnte am Ende jedoch eine gesunde Kuh und ihr Kalb verladen und mit auf seinen Hof im wenige Kilometer entfernten Halver nehmen.

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