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Preissteigerung: Deshalb wird Brot teurer

Erzeugeranteil am Brotpreis
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Katharina Krenn, agrarheute
am
07.09.2018

Die Deutsche Presse-Agentur meldet, dass die Verbraucher für Brot bald tiefer in die Geldbörse greifen müssen. Der Kostentreiber ist nicht das Getreide. So setzt sich der Brotpreis zusammen.

Laut Verband Deutscher Großbäckereien werden die Verbraucherpreise für Brot und Brötchen steigen. So mancher Verbraucher vermutet dahinter gestiegene Getreidepreise durch die Ernteausfälle in Folge der Dürre. Doch dahinter stecken andere Kostentreiber. Zu Buche schlagen würden vor allem Mehrkosten durch die Lkw-Maut, höhere Löhne sowie gestiegene Hygiene- und Qualitätsstandards. Höhere Getreidepreise seien natürlich zu spüren, aber „nicht so krass“, sagte die Präsidentin des Verbandes Deutscher Großbäckereien, Ulrike Detmers, am Mittwoch in Frankfurt.

So setzt sich der Brotpreis zusammen

Brotpreis

Die Preise insbesondere für Brotgetreide sind natürlich mit der schlechten Ernte spürbar gestiegen. Im Januar lag die Weizen-Notierung noch bei 155 Euro, seit Ende Juli bewegt sie sich zumeist oberhalb von 200 Euro. Für Brotgetreide mit guter Qualität sind aktuell deutliche Aufschläge fällig.

Doch die Rohstoffpreise machen beim Brotpreis nur einen kleinen Anteil aus. Beim Brot macht der Getreidepreis nur 3,6 Prozent aus. Rund 66 Prozent des Brots gegen auf das Konto von Handel, Energie, Transport und Steuern.

 

Mit Material von dpa

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