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Wirtschaft

Produktion in EU-weit führendem Bioethanolwerk gestoppt

© landpixel
pd/ah
am
18.02.2015

CropEnergies ist finanziell unter Druck und reagiert: Das Unternehmen stoppt die Produktion ihrer britischen Tochter Ensus. Schuld sei die schwierige Situation auf dem europäischen Bioethanolmarkt.

Die niedrigen Ölpreise haben den Druck auf den Preis für Bioethanol weiter verschärft. Das hat jetzt Konsequenzen. © fm foto/fotolia
Niedrige Ölpreise, die den Druck auf den EU-Bioethanolmarkt verschärfen, der Eurokurs und der langwierige politische Prozess hin zu mehr erneuerbarer Energie im Transportsektor - das setzt das Mannheimer Unternehmen CropEnergies unter Druck.
 
Das zur Südzucker-Gruppe zählende Unternehmen stoppt deshalb die Produktionsanlage ihrer britischen Tochtergesellschaft Ensus UK in Wilton. Das Werk ist Firmenangaben zufolge eine der größten Bioethanolanlagen Europas. Wie CropEnergies mitteilt, war die Anlage bereits vor einigen Tagen für Reinigungs- und Inspektionsarbeiten heruntergefahren worden. "Sobald die Marktentwicklung es zulässt", will man die Anlage wieder in Betrieb nehmen. 

CropEnergies rechnet mit 'Restrukturierungsaufwand' von 40 Millionen Euro

CropEnergies hatte Ensus im Juli 2013 als Sacheinlage für einen Gegenwert von 13 Millionen Euro erworben und weitere 70 Millionen britische Pfund als Kapital zugeführt. Durch die vorübergehende Stilllegung rechnet CropEnergies im Konzernabschluss des Geschäftsjahrs 2014/15 mit einem einmaligen Restrukturierungsaufwand in Höhe von bis zu 40 Millionen Euro.

Gebrauchte Traktoren rund um die Welt

Dieses Bild stammt aus Frankreich. Die zwei Challenger-Traktoren wurden bei dem Landtechnikhändler Agri 33 in Cestas fotografiert. © Jörn Gläser, Fotolia.com, Cobalt
Frankreich: In den Wäldern rund um Bordeaux werden jede Menge Traktoren im Forst eingesetzt. Viele kommen mit tausenden Betriebsstunden auf der Uhr zurück zum Händler und müssen generalüberholt werden. © Jörn Gläser, Fotolia.com, Cobalt
USA/Montana: In einer Fabrik bei Havre sind die legendären weißen Big Bud gebaut worden. Der Händler Big Equipment hält den Mythos aufrecht und handelt mit diesen Maschinen. Auf dem Gebrauchtmaschinenplatz finden sich solche Schätze. © Jörn Gläser, Fotolia.com, Cobalt
USA/Montana: Auf diesem Bild ist ein nicht mehr ganz originalgetreuer Case IH 9280 zu sehen. © Jörn Gläser, Fotolia.com, Cobalt
Australien: John Deere verkauft einige HI-Crop Modelle der 5000er Traktoren im Bundesstaat Queensland. Diese sind besonders gut geeignet für Pflegearbeiten in hochwachsenden Sonderkulturen. In dieser Gegend werden sie für die Arbeit in Zuckerrohrfeldern eingesetzt. © Jörn Gläser, Fotolia.com, Cobalt
USA: Bei der Vorbereitung der Reisfelder in Kalifornien möchte der eine oder andere Farmer nicht auf seine Ackergiganten verzichten. Dieser Case IH Steiger ist mit extrem breiten Gitterrädern ausgerüstet. © Jörn Gläser, Fotolia.com, Cobalt
Australien: Versatile Ford 9680 mit 350 PS versus Fendt Vario 924 mit 240 PS. Die Entscheidung zwischen Ackerkult und Fahrkomfort der Oberklasse fällt schwer. © Jörn Gläser, Fotolia.com, Cobalt
Russland: Ekotechnika im Oblast Woronesch vertreibt überwiegend Landmaschinen der Marke John Deere und zählt zu den Top drei der John Deere Händlern in Europa. © Jörn Gläser, Fotolia.com, Cobalt
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