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Illegal

Protestaktion: Polizei umstellt und räumt Fleischverarbeitungsbetrieb

Aktivisten protestieren
am Donnerstag, 22.11.2018 - 11:45 (Jetzt kommentieren)

In der Schweiz kam es am Mittwoch zu einem mehrstündigen Polizeieinsatz bei einem Fleischverarbeitungsbetrieb. Aktivisten hatten sich illegal Zutritt zum Firmengebäude verschafft.

Wie die Kantonspolizei Solothurn berichtet, kam es am Mittwoch zu einem größeren Polizeieinsatz wegen einer Protestaktion bei einem Fleischverarbeitungsbetrieb in der Schweiz. In der Nacht hatten sich über 130 Personen bei dem Unternehmen in Oensingen versammelt.

Laut Schweizer Bauer handelt es sich dabei um einen Standort der Bell Food Group, an dem Tiere geschlachtet werden und Frischfleisch verarbeitet wird.

Über 130 Personen betraten illegal Fleischverarbeitungsbetrieb

Bei der Kantonspolizei Solothurn ging am Mittwoch gegen 2.15 Uhr die Meldung ein, dass sich mehrere Personen bei einem Fleischverarbeitungsbetrieb in Oensingen zu einer Protestaktion getroffen hätten. Noch bevor die Polizei mit größerem Aufgebot vor Ort war, verschafften sich über 130 Personen illegal Zutritt in eines der Firmengebäude, berichten die Beamten.

Polizei und Geschäftsleitung suchten Gespräch

Die Polizei umstellte in der Folge das Gebäude. Zusammen mit der Geschäftsleitung habe man das Gespräch mit den Personen gesucht.

Diese verließen trotz mehrfacher Aufforderung das Firmengelände nicht freiwillig und mussten daher von der Polizei geordnet vom Gelände geführt werden, meldet die Kantonspolizei Solothurn weiter.

Zwischenfälle: Personen zunehmend renitent

Im Verlauf des frühen Abends verhielten sich vereinzelte Personen, die das Gebäude nicht freiwillig verlassen wollten, zunehmend renitent.

Es kam zu wenigen Zwischenfällen, worauf sich einzelne Personen im Zuge des Einsatzes leicht verletzten. Ein Ambulanzteam verarztete die Betroffenen vor Ort. Es musste niemand hospitalisiert werden, meldet die Kantonspolizei.

Aktivisten aus Frankreich und Belgien

Der mehrstündige Polizeieinsatz konnte am Mittwochabend beendet werden. Die Beamten nahmen noch die Personalien der Aktivisten auf, bevor man sie aus der polizeilichen Kontrolle entließ.

Nach ersten Erkenntnissen seien die Personen extra für diese Aktion aus Frankreich und Belgien angereist. Medienberichten zufolge handelt es sich um Mitglieder der Organisation "269 Libération Animale". Sie wollten die "Todesmaschinerie stoppen und den Tieren, die an diesem Tag geschlachtet werden sollten, einige Stunden mehr Lebenszeit verschaffen", erklärte eine Aktivistin im Interview mit TeleZüri.

Alle beteiligten Personen werden sich, unter anderem wegen Hausfriedensbruch, strafrechtlich verantworten müssen.

Mit Material von Kantonspolizei Solothurn, Schweizer Bauer, TeleZüri

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