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Dorf und Familie

Quereinsteiger, Leasing-Schwein, Anbauspritzenkauf

hek
am
25.04.2014

Gelingt der Quereinstieg in die Landwirtschaft? Die Suche nach der optimalen Anbauspritze für kleinere Flächen. Neues vom Leasing-Schwein. Einige Themen, über die in dieser Woche auf landlive diskutiert wurde.

Im Thread "Quereinstieg in die Landwirtschaft" frägt Vinatorita: "Hallo! Weiß jemand, wie man einen Quereinstieg in die Landwirtschaft bewerkstelligen kann? Wenn man bisher etwas ganz anderes gemacht hat und nun in die Landwirtschaft wechseln möchte?"
nurich hackt nach: "Was verstehst du unter Quereinstieg, möchtest du den Beruf nochmal erlernen, möchtest du einfach in der Landwirtschaft arbeiten, oder möchtest du einen vorhandenen Betrieb übernehmen und weiterführen? Oder von null auf 100 einen Betrieb aufbauen - aber das halte ich für kaum realistisch."
schnulli antwortet: "Bei uns gibt es eine schule dafür, aber man muss schon etwas in der landwirtschaft gearbeitet haben. Ich bewirtschafte seit einem Jahr alleine einen Hof und ich muss sagen, dass es als Frau nicht leicht ist, in diesen Beruf rein zu kommen. Aber ich hatte Glück und etwas Hilfe von dem Betriebsinhaber. Ich habe es bis heute nicht bereut, das alleine zu machen."
agrarandi erklärt: "Hallo, ich find es zwar gut, dass Leute sich für einen Einstieg in die Landwirtschaft interessieren, allerdings von null anfangen halte ich für nicht möglich. 1) Es muß eine Hofstelle zur verfügung stehen 2) Nötige Maschienen 3) Ein wenig Erfahrung in der Sache wäre gut. Falls jemand anderer meinung ist kann er sich melden." Für die, die es trotzdem versuchen wollen, teilt er den Link www.Hofgruender.de.

Anbauspritzenkauf?

Lanzbulldog wendet sich mit folgender Faage an die landlive-Community: "Hallo an alle. Bin am überlegen, mir eine neue Anbauspritze zu kaufen. Sie sollte zwischen 800 - 1000l Tankvolumen und ein 15 m Gestänge haben. Braucht nicht unbedingt einen Bordcomputer haben - nur eine Bedienung vom Schlepper aus. Bewirtschafte nur so um die 25 ha selber und nochmal ca. 10 ha für meinen Nachbarn. Der Schlepper für die Spritze ist ein 5070M von John Deere. Kennt von euch jemand den Spritzenhersteller Jessernigg? Da würde mich die ProLight ansprechen. Hat da jemand Erfahrung damit?"
DonAgraro antwortet: "Servus, wir haben eine Lemken Eurolux Tle mit 1.000 Liter und 15 Meter Alugestänge. Es ist eine Topspritze mit ausgereifter Technik - aber minimalistischer im Vergleich zur Sirius. Hangausgleich über Parasol Aufhängung arbeitet sehr gut. Ich würde sagen, dass diese Spritze für deine Größenordnung optimal (und optimal günstig) ist."
ZRB69 wendet ein: "Mit welchem Bleistift (Rechner) wird hier gerechnet? 1.000 ltr mit 15 m Gestänge und das passt zur angegebenen Fläche? Gib mir bitte die Formel! Wenn da dann 2-3 verschiedene Früchte angebaut werden, braucht's dann manchmal nicht mal eine kpl. Füllung. Sorry."
204236 setzt dagegen: "Ich kenn zwar deine Rechenweise nicht, wenn ich mit 1000l 4 ha spritze und 35 ha durch drei teile, dann ergibt das für mich mehr als eine Füllung. Der TS wird sich das schon selbst ausgerechnet haben, er muss sich auch selbst bezahlen. Da kann man bei vielen auch sagen, für die paar Kilometer die ein LW mit dem Auto fährt, da tut es auch ein Billigauto und man benötigt keines der Premiummarken. Ein Freund von mir hat so eine PS-Spritze und der ist sehr zufrieden. Wo ich eher das Problem bei einer 1000l Spritze sehen würde ist der 70PS-Schlepper (kommt stark auf das Gelände an).
Tobi512C
schreibt: "Wir haben eine Rau D3 mit 1000l und 15m, gut gebraucht, gekauft. Ist auch eine solide einfache Spritze. Wir fahren sie mit unserem Fendt 308C mit 86 PS, wobei der in hügeligem Gelände oft sehr grenzwertig ist. Der Frontlader wird zum Spritzen sowieso nicht mehr abgebaut... Für die krassen Ecken wird dann die Spritze eben nich voll gemacht (die meisten Schläge haben bei uns eh nur um die 2ha oder sind kleiner). Früher haben wir uns immer die Rau D2 von meinem Onkel ausgeliehen, das war ein 800l gerät, ebenfalls mit 15m, einspülschleuse und Frischwasserbehälter. Die ließ sich leichter fahren, so etwas wär eher was für deinen 5070."

Aus dem Leben eines Leasing-Schweins

Die agrarheute.com-Redaktion berichtet: "Es gibt Neuigkeiten vom Leasingschwein Karl-Heinz! Das Freiland-Schwein Karl-Heinz hat über den Winter gut zugelegt. Jetzt lässt es sich die Frühlingssonne auf den Bauch scheinen. Der Lohnmäster Dapont kann sich vor Leasing-Anfragen kaum retten."
fuchsjaegerin antwortet: "Das liest sich sehr gut. Und mal darüber nach zu denken, wo das Essen her kommt, schadet niemandem. Führt bei manchem sicher zu einem sorgsameren Umgang speziell mit dem Lebensmittel "Fleisch", wenn der "Lieferant" persönlich & mit Namen bekannt ist." Notill findet dazu: "Man könnte auch sagen, das es Wurst ist.... Wobei immer ein Lebewesen stirbt, wenn man sich nicht chemisch ernähren will... egal ob Tier oder Pflanze." Josef8 ergänzt: "Es ist doch super, dass heute jeder auswählen kann was er essen möchte, nur soll er es auch dementsprechend bezahlen. Wer selbst für seine Arbeit was bezahlt haben will, soll es auch dem anderen entsprechend vergüten. Leider meinen die meisten, dass es das Essen zum Nulltarif geben muss und der Gesetzgeber die Qualität verordnen muss. Es muss ja auch Geld für den Urlaub übrig bleiben, und im Ausland ists ja auch egal was man isst. Zu Hause muss man ja dann umso anspruchsvoller sein und da das Geld ja schon ausgegeben wurde darf es dann ja sowieso nicht mehr kosten."
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