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Anschlag

Radikale Jagdgegner zünden Schießstand an

Benedikt Schwenen/jagderleben/Nicoleta Culiuc/agrarheute
am
11.05.2016

Letzte Woche zündeten radikale Jagdgegner einen Schießstand in Niedersachsen an. In einem Schreiben bekennen sich nun die Täter zu der Attacke.

Wie jagderleben berichtet, ereignete sich am letzten Freitag in Niedersachsen erneut eine Übeltat: Der Schießstand Oberg bei Banteln (Kreis Hildesheim) wurde angezündet. Der entstandene Schaden wird auf über 150.000 Euro geschätzt. Mittlerweile hat sich die 'Animal Liberation Front' (ALF) in einem Schreiben zu den Brandsätzen bekannt.

Des Weiteren droht die militante Gruppe dem Schießstand-Betreiber mit ähnlichen Aktionen im privaten Bereich, wenn der Betrieb der Anlage wieder aufgenommen werden sollte.

Autofahrer meldet den Brand

Gegen 5.45 Uhr meldete ein Autofahrer der Feuerwehr den Brand. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte habe bereits der überdachte Bereich der 100-Meter-Bahn vollständig in Flammen gestanden. Da nach ersten Untersuchungen an mehreren Stellen Brandherde gelegt wurden, gingen die Ordnungshüter von Brandstiftung aus.

75 Feuerwehrleute im Einsatz

Insgesamt waren 75 Feuerwehrleute und 13 Fahrzeuge im Einsatz. Auch zu einen anderen Brandanschlag in Niedersachsen auf eine Schliefenanlage hatten sich radikale Jagdgegner der ALF bekannt.

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