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Trockenheit

Rekorddürre: Tankwägen versorgen Almvieh

Kuh auf Almweide
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Katharina Krenn, agrarheute
am
31.07.2018

30.000 Almkühe sitzen im österreichischen Vorarlberg auf dem Trockenen. Jetzt werden sie mit Hilfe von Tankwägen versorgt.

Die anhaltende Dürre macht auch Almbauern in Österreich große Sorgen. Im Bundesland Vorarlberg können nach Einschätzung der Landwirtschaftskammer von den 30.000 Stück Almvieh rund zehn Prozent nur noch mit erheblichem Aufwand versorgt werden. "Das Wasser wird mit Tankwagen zu den Almen hinaufgefahren", sagte ein Sprecher der Landwirtschaftskammer am Montag. So schlimm sei es zuletzt im Jahrhundertsommer 1976 gewesen. Die Lage sei für die betroffenen Landwirte existenzbedrohend.

Almabtrieb wegen Futterknappheit

Selbst der Tau auf den Gräsern am Morgen, mit dem die Kühe einen Teil ihres Wasserbedarfs decken könnten, falle weg. "Dazu sind die Nächte zu warm", sagte der Sprecher weiter. Das Futter auf den ausgedörrten Wiesen wachse so schlecht, dass oftmals nur ein Bruchteil der üblichen Menge geerntet werden könne. Das Heu, das sonst für den Winter vorgesehen sei, müsse bereits jetzt verfüttert werden. Vereinzelt habe bereits der Almabtrieb begonnen, auch wenn die Situation im Tal nicht viel besser sei.

Mit Material von dpa

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