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Dorf und Familie

Rentenerhöhung: Ab 1. Juli gibt's mehr Geld

pd/af
am
18.06.2015

Zum 1. Juli 2015 beträgt der neue Rentenwert - in Euro für einen Entgeltpunkt - in den alten Ländern 29,21 Euro. Für die neuen Länder steigt dieser Wert von 26,39 Euro auf 27,05 Euro.

 Zum 1. Juli des Jahres erhöhen sich die Renten in den neuen Ländern um 2,5 und in den alten Ländern um 2,1 Prozent. Dies beschloss der Bundesrat in seiner Sitzung am 12. Juni. Die Steigerung gilt unter anderem sowohl für die Renten aus der Alterssicherung der Landwirte als auch für die Renten der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft. Der Bundesrat bekräftigte außerdem seine Auffassung, dass mit den Vorbereitungen zu abschließend einheitlichen Rentenwerten in alten und neuen Ländern nicht erst 2016, sondern umgehend zu beginnen ist. Wie die Bundesregierung auf ihrer Internetseite  schreibt, gleichen sich Ost- und Westrente immer weiter an. Der aktuelle Rentenwert klettert in den neuen Ländern von 92,2 Prozent auf 92,6 Prozent des Westwerts.

So funktioniert die Rentenanpassung

Die Anpassung hängt von einigen Faktoren ab: Der wichtigste ist die Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter im Vorjahr. Die Lohnentwicklung ist deshalb entscheidend, weil die Renten aus den Beiträgen der Beschäftigten bezahlt werden. Steigen also Löhne und Gehälter, erhöhen sich in der Regel im Folgejahr die Renten. Steigen die Löhne und Gehälter nicht, sind auch keine Rentenerhöhungen zu erwarten. Das bedeutet für die Renten zum 1. Juli 2015: Da Löhne und Gehälter 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 2,08 Prozent in den alten Bundesländern und um 2,50 Prozent in den neuen Bundesländern gestiegen sind, steigen die Renten: um 2,1 Prozent im Westen und um 2,5 Prozent im Osten.
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