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Ernährung und Gesundheit

Rezept: Hausgemachte Leberwurst

Anna Görlich/agrarheute
am
27.02.2017

Für die Herstellung von hausgemachter Leberwurst ist es am Besten, sein eigenes Schwein zu halten. Wer gerne Deftiges und Selbstgemachtes isst und die Arbeit nicht scheut, sollte dieses Rezept probieren.

Lieblingsrezepte gibt es bei mir viele. Wichtig ist mir dabei immer, gute Zutaten zu verwenden und zu wissen, woher diese stammen. Besonderen Wert lege ich auf die Herkunft des Fleisches. In unserer Serie "Mein Lieblingsrezept" stelle ich deshalb ein erst kürzlich erprobtes Rezept vor: Hausgemachte Leberwurst.
 

Das klingt vielleicht etwas komisch, da die meisten ihre Wurst beim Metzger kaufen, aber der ein oder andere von unseren Lesern hält bestimmt auch ein oder mehrere Schweine. Obwohl ich selbst keine Landwirtschaft habe, hielt ich diesen Sommer gemeinsam mit meinem Freund vier Schweine in einem circa 25 Hektar großem Waldgrundstück. Kurz vor Weihnachten waren sie dann fertig gemästet und wurden geschlachtet.

Wir wollten möglichst viel selbst verarbeiten und probierten viele Rezepte aus. Neben der Leberwurst machten wir auch verschiedene Bratwürste, Presssack und Griebenschmalz. Nicht nur mir, auch unseren Freunden schmeckte dabei die hausgemachte Leberwurst am besten.

Für alle, die gerne selbst mal Leberwurst machen möchten, kommt hier mein Rezept:

Das Rezept:

Zutaten

  • 500 g Schweinefleisch, mageres (z.B. für Schnitzel aus der Keule)
  • 300 g Speck, fetter, geräuchert
  • 400 g Leber, (vom Schwein)
  • 4 große Zwiebel(n)
  • 3 EL Salz
  • 1 EL Pfeffer, weißer
  • 4 EL Majoran, gerebelt
  • 1 kleine Knoblauchzehe

Die Zubereitung

Das Schweinefleisch grob in Stück schneiden und mit wenig Wasser (es reicht, wenn das Fleisch gerade so bedeckt ist), einer Zwiebel und der Knoblauchzehe weich kochen. Den Speck von der Schwarte befreien und in grobe Würfel schneiden. Die Leber von Adern befreien und auch in grobe Stücke schneiden. Das Fleisch mit Zwiebel und Knoblauch nach dem Erkalten aus der Brühe nehmen und die Brühe beiseite stellen, sie wird noch verwendet. Die restlichen drei Zwiebeln schälen und in Stück schneiden.

Im Fleischwolf zerkleinern

Fleisch, gekochte und rohe Zwiebeln, Knoblauch, Speck und Leber durch einen Fleischwolf drehen, möglichst mit der Scheibe mit den kleinsten Löchern - da wird die Masse am besten. Alle durchgedrehten Zutaten in eine Schüssel geben, mit den Gewürzen bestreuen und gründlich vermischen. Darauf jetzt die Brühe geben - es sollten zehn große Schöpfkellen sein, nicht mehr, sonst wird es zu flüssig. Alles weiter sehr sorgfältig mischen. Die Masse abschmecken, sie muss sehr würzig sein.

In Gläser füllen

In kleine Schraubgläser füllen, die Masse reicht etwa für zehn Gläser. Nicht zu voll machen, nur bis 1-2 Zentimeter unterm Rand, sonst kocht später das Fett über. Den Herd vorheizen auf 150 Grad Umluft und die Gläser auf ein Backblech stellen. Das Blech mit Wasser auffüllen. Der Gläserinhalt kocht nach etwa einer Stunde. Jetzt die Gläser noch 15 Minuten kochen lassen und dann den Herd abstellen. Zum Erkalten stellt man die Gläser wenn sie etwas abgekühlt sind heraus. Die Gläser halten sich im Kühlschrank bis zu 12 Wochen.

Guten Appetit!

Bernadette Meier
Redakteurin agrarheute.com

 

 

 

 

 

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