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Ernährung und Gesundheit

Rinderfutter aus Kaffeesatz

AgE
am
22.05.2014

Tokio - In Japan ist ein neues Verfahren entwickelt worden, mit dem sich aus Kaffeesatz Rinderfutter herstellen lässt.

Die Kaffeehauskette Starbucks nutzt in der japanischen Hauptstadt Tokio Presseberichten zufolge bereits die neue Technologie und lässt aus ihren Pulverabfällen nicht nur Kompost herstellen, sondern auch Futter für Kühe, deren Milch dann wieder in den Kaffee kommt. Möglich wurde dies, als Forscher des führenden japanischen Kontaktlinsenhersteller bei Fermentationsversuchen mit Reisstroh auf eine neue Technik der Milchsäuregärung stießen.
 
Zusammen mit Veterinärmedizinern der Universität Azabu haben die Wissenschaftler des Unternehmens Menicon die Technik weiterentwickelt und können nun den Kaffeesatz von Starbucks zu wertvollem Rinderfutter verarbeiten. Das Verfahren scheint vielversprechend zu sein, denn bereits im letzten Jahr wurde es zum Patent angemeldet. Die Kühe vertragen das neue Futter ebenfalls. Untersuchungen haben ergeben, dass sogar die Zahl der somatischen Zellen gesunken und damit die Qualität der Milch gestiegen ist.
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