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Verfolgungsjagd

Rinderwahnsinn? 18 Rinder nehmen Reißaus

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Katharina Krenn, agrarheute
am
14.04.2016

Der vergangene Dienstag stand wohl unter dem Motto „Rinderwahnsinn“. Sowohl in Bayern als auch in Hessen sind gleich mehrere Rinder ausgebüxt. Die Rindviecher haben Straßen und Innenstädte unsicher gemacht. Ein Kalb lieferte eine wilde Verfolgungsjagd.

In Würzberg (Hessen) sind am Dienstagmorgen etwa dreizehn Rinder ausgebüxt und über Wälder, Wiesen und Straßen gut 30 Kilometer gelaufen. Polizei, Rinderbesitzer und befreundete Landwirte versuchten über vier Stunden die Tiere wieder einzufangen. Für den Bereich Michelstadt und der Bundesstraße 47 ist rechtzeitig eine Warnmeldung an die Verkehrsteilnehmer herausgegeben worden.

Gut die Hälfte der Tiere konnte auf einem Schlag in Michelstadt ausgemacht und in einen Transporter verladen werden. Nach und nach wurden Einzeltiere in Michelstadt, im Ortsteil Stockheim sowie im angrenzenden Bayernland eingefangen. Ein Rind hat sich am Huf verletzt, ein weiteres Tier musste vor Ort erlegt werden. Die ersten Schadensmeldungen von Autofahrern und Grundstücksbesitzern sind bereits bei der Polizeistation in Erbach eingegangen, meldete die Polizei.

Wilde Verfolgungsjagd

In Bayreuth sind fünf Kälber aus der landwirtschaftlichen Lehranstalt ausgebrochen. Gegen 10 Uhr vormittags haben die Kälbchen den Elektrozaun durchbrochen und waren ausgebüxt. Ein Kalb  ließ sich partout nicht einfangen und lief Richtung Innenstadt. Die Polizei nahm immer wieder die Verfolgung auf. Doch dem Kalb gelang die Flucht. Es machte eine Abstecher in einem Teeladen. Auch dort entkam das Kalb seinen Verfolgern. Es brauchte letztlich sechs Beamte, um das Tier dingfest zu machen. Es erlitt leichte Verletzungen.

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