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TV-Tipp

Rückblick Ernte 2020: Hitzeschlacht auf dem Acker

Ein Mähdrescher in grün von Claas wirbelt auf einem Feld Staub auf
am Dienstag, 29.09.2020 - 05:00 (Jetzt kommentieren)

Eine NDR-Reportage dreht sich heute Abend um die extremen Wetterbedingungen in der Erntesaison 2020. Begleitet werden Landwirte, Maschinenverleiher und Lohnunternehmen.

Am 28. September um 18.15 Uhr beschäftigt sich die Nordreportage im NDR Fernsehen mit dem Thema Hitze und Landwirtschaft. In 2020 waren und sind die Wetterbedingungen extrem, so die Macher der Dokumentation.

Dürre im Frühjahr, Starkregen im Juni, dramatische Hitze im Juli und August. Für die Landwirte, Maschinenverleiher und Lohnunternehmen sei es eine ganze besondere Herausforderung, die Ernte einzufahren.

Erntestress auf dem Biobetrieb

Besucht werden unter anderem Susanne und Christian Schulz, die seit 1992 ein 400-Hektar-Bioagrarunternehmen in Bartenshagen bei Bad Doberan führen. Sie können endlich mit der Haferernte starten.

Ihr Hauptauftraggeber ist sehr streng bei der Qualität des Getreides. Verunreinigungen sind tabu. Zeitgleich müssen auch noch der Winterweizen und Ackerbohnen vom Feld geholt werden. Der riesige, aber in die Jahre gekommene Mähdrescher läuft heiß. Dann reißt sogar noch ein Riemen.

Herausforderung für die Erntemaschinen

Außerdem begleitet wird „Problemlöser Michael Siggel, genannt "Manni". Er arbeitet bei einem der größten Landmaschinenbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern. Während der Erntetage, vor allem bei der großen Hitze, geht an den Maschinen allerhand kaputt.

Siebe und Fördermechaniken verklemmen durch Erdklumpen und Steine, Transportriemen springen heraus oder reißen, Motoren laufen heiß und drohen Feuer zu fangen. Der Reparaturprofi eilt von Notfall zu Notfall, berichtet der NDR.

Maisernte: Landwirte am Rande der Belastbarkeit

Auch Landwirt Christoph Wittmiss freut sich, als es nach der langen Superhitze ein bisschen regnet. Sein Mais kann es gebrauchen. 300 Hektar warten darauf, gehäckselt zu werden. Die Ernte dieser Ackerfrucht ist jedes Mal eine anstrengende "Materialschlacht". 36 bis 48 Stunden Dauereinsatz für alle, Tag und Nacht.

Für die Fahrer ist das extrem anstrengend, für die Technik ein Ritt am Rande der Belastbarkeit.

Mit Material von NDR Fernsehen

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