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Politik EU

Rukwied zu Gast in Paris

von , am
23.07.2012

DBV-Präsident Joachim Rukwied besprach die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik mit dem französischen Präsidenten des Bauernverbandes, Xavier Beulin, in Paris.

Am Freitag reiste DBV-Präsident Rukwied zum französischen Bauernpräsidenten, Xavier Beulin, nach Paris. © DBV
Der neu gewählte Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, suchte am Freitag zu einem ersten bilateralen Treffen den Präsidenten des französischen Bauernverbandes FNSEA, Xavier Beulin, in Paris auf.
In einer Analyse über die Märkte äußerten sich beide Präsidenten sehr besorgt über die Entwicklungen für die tierhaltenden Betriebe, besonders für die Milchbauern und Schweine haltenden Bauern.
 
 
 
Sie forderten die Vermarkter, Verarbeiter und den Handel auf, dass sich die steigenden Produktionskosten, zum Beispiel bei den Futterkosten, in den Produktpreisen widerspiegeln müssten und in der Kette weitergegeben werden.

Einigkeit in der Gemeinsamen Agrarpolitik

Im Hinblick auf die EU-Agrarpolitik betonten die Präsidenten Rukwied und Beulin die Notwendigkeit einer ambitionierten Gemeinsamen Agrarpolitik und einer angemessenen Finanzierung für den Zeitraum 2014 bis 2020. Die Reform dürfe nicht die Produktionskapazität und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Landwirtschaft gefährden.
 
Beide Präsidenten stehen für eine unternehmerische und marktorientierte Landwirtschaft. Notwendig sei aber auch ein Sicherheitsnetz, um den extremen Volatilitäten auf den Agrarmärkten entgegen zu wirken. Für die Weiterentwicklung der EU-Agrarpolitik wurden notwendige Flexibilitäten auf der Zeitachse gefordert, sowohl was die Angleichung der Direktzahlungen betreffe als auch im Bezug auf das Greening.

Joachim Rukwied im Portrait

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