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Sachbeschädigung

Rund 630 Obstbäume mutwillig zerstört

Apfelplantage
am Montag, 20.04.2020 - 14:21 (Jetzt kommentieren)

Auf seiner Obstbaumplantage in Baden-Württemberg entdeckte ein Landwirt, dass viele seiner Bäume beschädigt wurden; er vermutet mit einer Machete oder einem Schwert.

Den Ostermontag hatte sich ein Landwirt aus Friedrichshafen-Berg in Baden-Württemberg sicher anders vorgestellt. Als er durch seine Obstbaumplante lief, um nachzusehen, welche Arbeiten in den kommenden Tag anstehen, machte er eine schreckliche Entdeckung.

Fast 630 seiner Bäume wurden mutwillig zerstört. Bei den meisten handelt es sich um Apfelbäume, es wurden aber auch ein paar Kirschbäume beschädigt. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf rund 16.000 Euro.

Machete oder Schwert eventuell die Tatwaffe

Am Rand der Plantage sei noch alles in Ordnung gewesen, berichtet der Südkurier. Im Inneren der Plantage haben jedoch Unbekannte die Bäume teils vollständig gefällt. Bei manchen Bäumen ist nur noch der Baumstumpf übriggeblieben. Ein Großteil der Bäume ist vermutlich nicht mehr zu retten, äußert sich der Landwirt gegenüber des Südkuriers. Die sauberen Schnittstellen weisen seiner Meinung nach auf einen sehr scharfen Gegenstand hin, etwa eine Machete oder ein Schwert. Messer oder Schere als Tatwaffe hält er für unwahrscheinlich.

Polizei ermittelt

Der Landwirt geht davon aus, dass die Schäden in der Nacht zum Ostersonntag angerichtet wurden. Oberhalb der durchtrennten Stämme seien die Blätter bereits verwelkt gewesen. Die Polizei hat die Ermittlung aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 07541-7010.

Mit Material von Südkurier

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