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Wirtschaft

Russisches und weißrussisches Kalium erneut teurer

aiz.info
am
24.05.2011

Minsk - Granuliertes Kaliumchlorid aus Russland und Weißrussland verteuert sich ab 1. Juli um weitere 30 US-Dollar je Tonne, sowohl für Groß- als auch für kleinere Abnehmer.

Kalidüngern: Aufgrund starker internationaler Nachfrage verteuert sich russisches und weißrussisches Kaliumchlorid erneut. © landpixel
Es gelten dann Preise einschließlich Fracht bis zum Bestimmungshafen von 550 US-Dollar je Tonne für Groß- und 560 US-Dollar für kleinere Abnehmer, wie die amtliche Minsker Nachrichtenagentur Belta unter Berufung auf einen Pressesprecher der Belorussischen Kali-Kompanie (BKK) berichtet.
 
Er führt dies auf die hohe internationale Nachfrage nach Kalidüngern und dadurch beschränkte Mengenvorräte sowie auf den Preisanstieg bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen zurück. Zuletzt wurden die BKK-Preise für brasilianische Importeure erst Anfang Mai angehoben. Bis dahin lagen diese noch bei 440 US-Dollar beziehungsweise 450 US-Dollar je Tonne. BKK wurde 2005 als Exportgesellschaft von den Produzenten Uralkali in Russland und Belaruskali in Weißrussland gegründet.
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