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Politik international

Russland: EU-Importverbot auf Eiweißfutter ausgeweitet

aiz
am
23.03.2012

Moskau - Nach dem seit Dienstag geltenden Importstopp für lebende Nutztiere verbietet Russland auch die Einfuhren von verarbeitetem Eiweiß und Eiweißfutter tierischer Herkunft.

Die Maßnahme tritt am 26. März in Kraft, teilte der Föderale Aufsichtsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit in Moskau gestern mit. Diese gilt nicht für Fischeiweiß sowie auf der Basis von Milcheiweiß hergestellte Futtermittel. In Reaktion auf die Kritik aus Brüssel wies die Behörde erneut auf angeblich mangelhafte Sicherheitskontrollen über die Agrarausfuhren nach Russland hin. Die aktuelle Situation erfordere eine neue Analyse von Risiken im gegenseitigen Handel mit tierischen Produkten, welche die Begutachtung der Tätigkeit von Veterinärdiensten einzelner EU-Länder, aber auch des gesamten europäischen Exportsicherheitssystems voraussetze, heißt es in einer diesbezüglichen Erklärung.
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