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Wirtschaft

Russland führt Direktzahlungen ein

aiz/pd
am
08.01.2013

Moskau - Russland nähert sich der Welthandelsorganisation (WTO) an. Ein Landentwicklungsprogramm soll bis 2020 mehrere nicht konforme Hilfsmaßnahmen für Agrarproduzenten ersetzen.

Statt der alten Hilfsmaßnahmen erhalten Agrarproduzenten durch das kürzlich angelaufene Programm Direktzahlungen pro Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche. Das gilt unter anderem für die Verbilligung von Kraftstoffen und kurzfristigen Agrarkrediten, aber auch für Beihilfen zur Anschaffung von Landtechnik und Mineraldüngern.
 
Allein der Verkauf von rund 2,9 Millionen Tonnen Diesel und 69.000 Tonnen Benzin zu Sonderpreisen hat dem Agrarsektor im abgelaufenen Jahr nach Angaben des Moskauer Landwirtschaftsministeriums ermöglicht, umgerechnet mehr als 500 Millionen Euro zu sparen. Die Höhe der Direktzahlungen hängt unter anderem von der jeweiligen Bodenqualität ab. Russland ist der WTO im August 2012 beigetreten. 

13.000 Kühe für den russischen Markt

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