Login
Wirtschaft

Russland soll Grenzen für Lebendvieh öffnen

aiz
am
11.09.2012

Brüssel/Moskau - Bessere Handelsbeziehungen mit Russland wünscht sich die EU-Kommission. Nach dem Beitritt des Landes zur WTO sollen ärgerliche Beschränkungen beseitigt werden.

"Das Importverbot für lebende Tiere aus der EU ist ein klarer Fall von verstecktem Protektionismus", beklagte EU-Handelskommissar Karel De Gucht in Helsinki. Die Maßnahme sei überzogen und entbehre der wissenschaftlichen Grundlage. Auf einem Seminar debattierten die EU und Russland, wie der Handel intensiviert werden könne.
 
Die EU-Kommission besteht auf nachvollziehbare Regeln im Veterinärsektor. Verstärkte Importe seien für einen Aufbau der russischen Wirtschaft wichtig, betonte De Gucht. Wenn sich Russland dem internationalen Wettbewerb stelle, helfe dies auch dem eigenen Agrarsektor. Russland habe nach dem WTO-Beitritt die Chance, nicht nur Rohstoffe auszuführen, sondern auch Fertigprodukte.
 
Auch interessant