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Politik international

Russland reagiert auf Sanktionen mit Importverbot

von , am
23.06.2015

Die EU hat die Wirtschaftssanktionen gegen Russland verlängert. Das Land hält die Strafmaßnahmen für ungerechtfertigt und reagiert mit Einfuhrverboten. Obst und Fleisch bleiben davon betroffen.

Obst und Fleisch aus der EU dürfen derzeit nicht nach Russland exportiert werden. © Jerzy/pixelio.de
Auch wenn die europäischen Produzenten mit Verlusten rechnen müssen, hat die Europäische Union (EU) die Wirtschaftssanktionen gegen Russland verlängert. Diese gelten bis zum 31. Januar 2016. Russland reagiert dagegen mit einem Einfuhrverbot für Agrarprodukte. 

Keine Lockerung des Handels

So lange der Minsker Friedensplan zum Ukrainekonflikt nicht umgesetzt sei, werde es keine Lockerung der Handels- und Investitionsbeschränkungen geben. Das machten die EU-Außenminister am Montag in Luxemburg in ihrem einstimmigen Beschluss klar. Mit Einbußen für die europäische Wirtschaft sei zu rechnen.

Einfuhrverbote gelten für Obst und Fleisch

Russland hält die Strafmaßnahmen für ungerechtfertigt und hat im Gegenzug Einfuhrverbote für westliche Agrarprodukte wie Obst und Fleisch verhängt. Davon werden vor allem Länder aus dem Süden der EU betroffen sein. Griechenland forderte bereits mehrfach EU-interne Entschädigungen für die Einnahmeausfälle
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