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Wirtschaft

Russland unterbricht EU-Tierimporte

aiz
am
07.03.2012

Moskau - Ab 20. März dürfen Rinder, Schweine und Kleinvieh nur noch eingeschränkt von europäischen Ländern nach Russland eingeführt werden. Als Grund nennt das Land eine schlechte Informationspolitik.

© Mühlhausen/landpixel
Ausgenommen vom Einfuhrstopp seien nur Zuchttiere, deren Importe würden jedoch verstärkten Veterinärkontrollen unterliegen, teilte der Föderale Aufsichtsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit in Moskau mit. Die Einschränkung wurde mit der Verbreitungs- und Einschleppungs-Gefahr von Schmallenberg-Virus und Blauzungenkrankheit in mehreren Mitgliedsländern aber auch mit einer mangelhaften Informationspolitik Brüssels auf diesem Gebiet begründet.

Keine Auskünfte zur Seuchenbekämpfung

So seien bislang keine der bereits im Januar angeforderten ausführlichen Auskünfte über ergriffene Maßnahmen der EU zur Seuchenbekämpfung übermittelt. Klarheit sollen Gespräche zwischen Aufsichtsdienst und Vertretern der zuständigen EU-Behörden in Moskau zur aktuellen Lage, aber auch über die Sicherheit von Eiweißfutterlieferungen aus der Gemeinschaft bringen.

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