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Die Polizei ermittelt

Sabotageverdacht: 100 m3 Gülle ausgelaufen

Gülle in einer Güllegrube
am Montag, 08.02.2021 - 09:52 (Jetzt kommentieren)

Auf einem Agrarbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern sind 100 m3 Gülle unkontrolliert ausgelaufen. Der betroffene Landwirt gab an, das Ventil verschlossen zu haben.

Am vergangenen Donnerstag soll es laut Polizeibericht auf einem Agrarbetrieb im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern durch auslaufende Gülle zu einer Boden- und Gewässerverunreinigung gekommen sein. Beamte des Polizeireviers Hagenow wurden durch einen Zeugen über diesen Sachverhalt informiert und begaben sich vor Ort, wie das Landeswasserschutzpolizeiamt berichtet.

Von einem Grundstück seien große Mengen Gülle durch einen Schlauch aus einem Auffangbecken ausgelaufen, heißt es weiter. Ursache soll ein geöffnetes Ventil gewesen sein.

Wurde der Auslauf des Güllebehälters blockiert?

Der Grundstückseigentümer gab an, am Vorabend das Ventil am Schlauch verschlossen zu haben. Dem Hagenower Kreisblatt zeigte der Landwirt, wie der Auslauf des Güllebehälters mit einem Brett blockiert worden sei, damit möglichst viel auslaufen konnte. Insgesamt seien circa 100 m3 Gülle ausgelaufen und in den angrenzenden Boden sowie einen Bach eingesickert.

Beamte der Wasserschutzpolizeiinspektion Schwerin begaben sich gemeinsam mit Verantwortlichen der unteren Wasserbehörde zum Grundstück und ermitteln nun wegen Boden- und Gewässerverunreinigungen.

Mit Material von Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern

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