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Politik national

Sachsen-Anhalt: Das hat sich durchs Greening geändert

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Eva Eckinger, agrarheute
am
23.07.2015

Durch die Umweltvorgaben im Rahmen des Greenings verändern sich die Landbewirtschaftungsmethoden. Wie sich dies bisher in Sachsen-Anhalt auswirkt, erfahren Sie hier.

Durch die Umweltvorgaben der EU im Zuge des Greenings hat sich die Anbaustruktur in Sachsen-Anhalt geändert. Wie das Landwirtschaftsministerium berichtet, ist der Anbau von Eiweißpflanzen gestiegen. 24.200 Hektar wurden in diesem Jahr mit stickstoffbindenden Pflanzen wie Soja- und Ackerbohnen oder Erbsen eingerichtet.
 
Damit hat der Anbau an Eiweißpflanzen laut Ministerium gegenüber dem Vorjahr um circa 12.000 Hektar zugenommen.

Zwischenfrüchte, Baumreihen und Grasuntersaaten

Neben dieser Kultur wurden auch artenreiche Zwischenfrüchte wie Gräser oder Senf auf 46.600 Hektar angelegt. Zudem entstanden Baumreihen, Feldgehölze und Hecken auf 1.074 Hektar, 957 Hektar Grasuntersaaten und extensive Streifenelemente auf 808 Hektar.

Ökologische Vorrangflächen: 8,5 Prozent

In Sachsen-Anhalt haben die vom Greening betroffenen 3.727 Betriebe rund 99.800 Hektar ökologische Vorrangflächen angelegt, wie das Ministerium mitteilt.
 
Dies entspricht etwa 8,5 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche im Bundesland (1.17 Millionen Hektar).

Steckbrief: 'Neue' Zwischenfruchtarten auf dem Acker

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