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Bahnunfall

Sachsen-Anhalt: Zug rast in Kuhherde - 13 Tiere tot

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Redaktion agrarheute, agrarheute
am
05.08.2016

In der Nähe von Drübeck in Sachsen-Anhalt kollidierte Mittwochnacht ein Regionalzug mit einer Kuhherde. 13 Tiere wurden bei dem Zusammenprall getötet.

Am Mittwoch, den 3. August wurde die Bundespolizeiinspektion Magdeburg um 23.40 Uhr über die Notfallleitstelle der Bahn über eine Kollision eines Harz-Elbe-Express mit einer Kuhherde informiert. Der Unfall ereignete sich auf der Strecke Wernigerode-Vienburg, in der Ortslage Drübeck.

Durch den Aufprall entgleiste der Zug und wurde stark beschädigt. Insgesamt wurden 13 Kühe erfasst und getötet. Im Zug befanden sich neben den Triebfahrzeugführer, ein Zugbegleiter sowie ein Fahrgast. Alle drei Personen blieben nach Polizeiangaben unverletzt.

Polizei prüft Schuld des Halters

Der Halter der Tiere konnte ermittelt werden. Durch die Bundespolizei wird nun geprüft, ob ihm schuldhaftes oder auch fahrlässiges Verhalten, zum Beispiel durch die unzureichende Sicherung der Koppel, vorgeworfen werden muss.

Falls sich dieser Verdacht erhärtet, kann er für Zugverspätungen und für Sachschäden an dem Harz-Elbe-Express haftbar gemacht werden.

Die Strecke war wegen der Bergung der verendeten Tiere bis 07.52 Uhr gesperrt.

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