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Ernährung und Gesundheit

Was sagen Sie zum Dioxin-Skandal?

Externer Autor
am
14.01.2011

Niedersachsen - Ob BSE, Schweinegrippe oder Dioxin im Tierfutter, meist sind es die Landwirte, die die Zeche für Lebensmittel-Skandale oder Seuchenausbrüche bezahlen müssen. Wir fragen drei mittelbar und unmittelbar betroffene Landwirte, wie sie den aktuellen Dioxin-Nachweis in Futtermitteln sehen.

Materieller Schaden ist das eine, nervliche Belastung das andere
Martin Gravelmann, 49835 Wietmarschen Niedersachsen

"Wir waren beim ersten Dioxin-Fund im Öko-Mais aus der Ukraine Anfang letzten Jahres mit dabei. Das Futter ist im Dezember durch die Hühner durchgegangen. Wir haben keine Auffälligkeiten bei den Tieren festgestellt. In den Eiern wurden dann 0,7 Pikogramm festgestellt, die Grenze liegt bei 3 Pikogramm. Die Eier wurden bei uns abgeholt, in einer angemieteten Halle zwischengelagert und dann vernichtet. Ich frage mich, wie soll ich mich als Landwirt dagegen wehren, wenn der Mais als Futtermittelkomponente Dioxin enthält? Ob der Mais in der Ukraine nun aus Unwissenheit oder aus Profitgier mit Abgasen getrocknet wurde, bleibt in den Auswirkungen auf den Endverbraucher Landwirt gleich. Laut unserem Futtermittelhersteller sind fünf Proben auf dem Schiff genommen worden, die alle nicht auffällig waren. Wir haben aufgrund unseres Lohnmodells den Mehraufwand für Kontrollen und Futterproben vergütet bekommen. Natürlich konnten wir erst einmal nicht ausstallen aber da wir sowieso 14 Tage für Umbaumaßnahmen eingeplant haben, sind wir sozusagen mit einem blauen Auge davongekommen. Aber: Selbst wenn der Einzelne den finanziellen Schaden ersetzt bekommt, die Zeit für die vielen Telefonate, die Rechtfertigung vor Kunden und Kollegen, die eingesetzten Nerven und den Imageschaden für die Landwirtschaft allgemein, ersetzt keiner. mehr ...

Haftungsrechtliche Fragen zu klären
Thorsten Riggert, 29525 Uelzen Niedersachsen

"Es war ein zähes Stück Arbeit in den vielen Gesprächen. Welche Betriebe sind betroffen, was machen wir mit denen, wie kriegen wir sie wieder frei? Wer hat welche Zuständigkeiten? Das Laves ist beispielsweise zuständig für die Futtermittelproduktion, der Landwirt ist Lebensmittelproduzent, ihn betreut das Veterinäramt. Was machen wir mit Betrieben, die zwar nicht von einer Futtermittellieferung mit Komponenten von Harles und Jentsch betroffen waren, die aber keine 'gültige' Futtermittelerklärung, wie wir sie mit den Schlachthöfen ausgehandelt haben, aufweisen konnten, weil sie ihr Futtermittellieferant nicht ausstellte und somit auch nicht schlachten konnten? Juristen ergehen sich dann schnell in Formulierungen wie 'nach derzeitigem Kenntnisstand', die haftungsrechtlich nicht das Papier wert sind, auf dem sie geschrieben sind. Da werden sich noch einige Gerichte mit den Vorfällen beschäftigen müssen. Ich schätze, wir hatten in den letzten zwei Wochen an den niedersächsischen und benachbarten Schlachthöfen in Nordrhein-Westfalen nur noch 50 bis 60 Prozent der sonst üblichen Schlachtungen." mehr ...

Sachliche Zusammenarbeit der Ämter hat funktioniert
Karl Harleß, Linden, 29593 Schwienau Niedersachsen 

"Die Zusammenarbeit zwischen den betroffenen Ämtern und Institutionen hat ganz offensichtlich schnell und sachlich funktioniert. Wie zielführend diese Zusammenarbeit war und ist, das werden wir spätestens dann wissen, wenn die Vermarktung unserer Produktion wieder funktioniert. Dann gibt es da noch die Sensationsgier unserer Tagespresse mit der Berichterstattung von den wohl teilweise selbst ernannten Fachleuten, die auf Grund ihrer mangelnden Kompetenz ausschließlich etwas meinen können. Wie weit dieses Verwirrspiel unseren Verbrauchern und der Klärung dieser Thematik dienlich ist, mag sich jeder selbst beantworten. Die ersten Exportempfangsländer unserer tierischen Produkte haben bereits einen Importstopp verhängt. Je größer die Kreise sind, die dieser Skandal zieht, umso länger wird es dauern bis wir Bauern den uns entstandenen Schaden überwunden haben." mehr ...

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Nachgefragt - Die agrarheute.com Frage der Woche

Niedersachsen - Ob BSE, Schweinegrippe oder Dioxin im Tierfutter, meist sind es die Landwirte, die die Zeche für Lebensmittel-Skandale oder Seuchenausbrüche bezahlen müssen. Wir fragen Martin Gravelmann, wie er den aktuellen Dioxin-Nachweis in Futtermitteln sieht.


Lohnproduktion mit 15.000 Bio-Legehennen

"Unser Betrieb liegt in der Grafschaft Bentheim im westlichen Niedersachsen. Wir haben 65 Kühe mit weiblicher Nachzucht und bewirtschaften 70 Hektar, davon 20 Hektar Grünland und 50 Hektar Ackerbau. Im Ackerbau bauen wir zur Hälfte Mais für die Milchkühe und zum Verkauf als Körnermais oder Biogasmais an, die andere Hälfte ist Wintergetreide in der Vermehrung für die örtliche Genossenschaft. Seit fünf Jahren haben wir noch 15.000 Bio-Legehennen, die wir im Lohn halten. Das bedeutet, wir haben einen Stall gebaut und stellen die Arbeitskräfte, die Hühner, das Futter und die Eier gehören dem niederländischen Eiergroßhändler Kwetters. Von diesem werden wir in allen Fragen der Haltung und Fütterung kompetent beraten. Diese Art der Haltung bietet mir die absolute Sicherheit in der Vermarktung, das Risiko liegt bei der Eierpackstelle. Ich bekomme trotzdem mein Geld, auch wenn die Eier verworfen werden müssen. Unter anderem hat mir das eingebaute Sicherheitskonzept schon bei den Banken und der Finanzierung geholfen. Ein weiteres Entscheidungskriterium für die Lohnhaltung war, dass wir als Neueinsteiger bis dahin keine Erfahrung mit Geflügel hatten und der Ökomarkt nicht eben einfach ist. Beispielsweise haben wir weniger Möglichkeiten, in Krankheitsfällen einzugreifen und die Futterzusammensetzung schwankt stärker als bei konventionellem Futter.

Materieller Schaden ist das eine, nervliche Belastung das andere

Wir waren beim ersten Dioxin-Fund im Öko-Mais aus der Ukraine Anfang letzten Jahres mit dabei. Das Futter ist im Dezember durch die Hühner durchgegangen. Wir haben keine Auffälligkeiten bei den Tieren festgestellt. In den Eiern wurden dann 0,7 Pikogramm festgestellt, die Grenze liegt bei 3 Pikogramm. Die Eier wurden bei uns abgeholt, in einer angemieteten Halle zwischengelagert und dann vernichtet. Ich frage mich, wie soll ich mich als Landwirt dagegen wehren, wenn der Mais als Futtermittelkomponente Dioxin enthält? Ob der Mais in der Ukraine nun aus Unwissenheit oder aus Profitgier mit Abgasen getrocknet wurde, bleibt in den Auswirkungen auf den Endverbraucher Landwirt gleich. Laut unserem Futtermittelhersteller sind fünf Proben auf dem Schiff genommen worden, die alle nicht auffällig waren. Wir haben aufgrund unseres Lohnmodells den Mehraufwand für Kontrollen und Futterproben vergütet bekommen. Natürlich konnten wir erst einmal nicht ausstallen aber da wir sowieso 14 Tage für Umbaumaßnahmen eingeplant haben, sind wir sozusagen mit einem blauen Auge davongekommen. Aber: Selbst wenn der Einzelne den finanziellen Schaden ersetzt bekommt, die Zeit für die vielen Telefonate, die Rechtfertigung vor Kunden und Kollegen, die eingesetzten Nerven und den Imageschaden für die Landwirtschaft allgemein, ersetzt keiner.

Gefühl der Ohnmacht gegenüber Kriminalität

Moralisch fragt man sich, ob das Drücken auf das Geld auf allen Produktionsstufen zu rechtfertigen ist, Fakt ist aber, man wird bei den geringen Margen 'pro Stück' geradezu dahin gedrängt. Letztendlich haben also alle 'schuld' an solchen Vorgängen. Kontrollen haben wir meiner Meinung nach genug in diesem Land, bei der Öko-Produktion noch einige zusätzlich obendrauf aber gegen kriminelle Energie können wir nichts machen. Im aktuellen Fall in Schleswig-Holstein hat man es doch schon länger gewusst, das war eindeutig vorsätzlich. Eigentlich müssten wir uns als Landwirte gegen alles und jedes absichern, wir sehen ja, wie schnell solche Vorgänge immer wieder auftreten. Ich habe als Landwirt bald regelrecht Angst, was kommt als nächstes wieder. Andererseits ist natürlich auch die Panikmache in Deutschland durch die Medien extrem, siehe BSE oder Vogelgrippe. Wer vier Eier mit Dioxin isst, bekommt Krebs. Ich muss doch als Landwirt davon ausgehen können, dass das Futtermittel, das ich füttere und das Medikament, das ich sachgerecht einsetze, in Ordnung sind. Es kann nicht sein, dass wir als Verbraucher oder Anwender haftbar gemacht werden. Der Futtermittelhandel muss eine Produkthaftungsversicherung abschließen, die Landwirte müssen bei solchen Schäden entschädigt werden.

Mit meinen Kühen bin ich ja auf dem freien Markt. Da habe ich eine Ertragsschadenversicherung für die Milch abgeschlossen. Diese kostet mich 900 Euro im Jahr und greift aber nur bei MKS, Zellbelastung, Viruskrankheiten, Botulismus oder Impfschäden, nicht bei grobem Vorsatz anderer. Wir Landwirte sind doch nur ein Zahnrad im großen Getriebe, es macht mich wütend, wenn wir betrogen werden und als die Blöden vor der ganzen Gesellschaft dastehen."

Martin Gravelmann
49835 Wietmarschen Niedersachsen

Was sagen Sie zum Dioxin-Skandal?=

Nachgefragt - Die agrarheute.com Frage der Woche

Niedersachsen - Ob BSE, Schweinegrippe oder Dioxin im Tierfutter, meist sind es die Landwirte, die die Zeche für Lebensmittel-Skandale oder Seuchenausbrüche bezahlen müssen. Wir fragen Thorsten Riggert, wie er den aktuellen Dioxin-Nachweis in Futtermitteln sieht.


Gespräche mit allen Beteiligten auf allen Ebenen

"Wir halten 360 Sauen und haben 1.500 Matstschweineplätze im geschlossenen System. Ich bin mit meinem Betrieb selber nicht unmittelbar betroffen gewesen, habe aber durch meine Tätigkeit als Bauernverbandsvorsitzender der Region Nord-Ost-Niedersachsen in den letzten zwei Wochen viele Gespräche mit den Beteiligten erlebt. Wir hatten sechs Sitzungen mit Futtermittelproduzenten, Futtermittelhändlern vor Ort, Schlachthöfen, Kreisveterinären, der Landwirtschaftskammer und dem niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Laves.

Haftungsrechtliche Fragen zu klären

Es war ein zähes Stück Arbeit in den vielen Gesprächen. Welche Betriebe sind betroffen, was machen wir mit denen, wie kriegen wir sie wieder frei? Wer hat welche Zuständigkeiten? Das Laves ist beispielsweise zuständig für die Futtermittelproduktion, der Landwirt ist Lebensmittelproduzent, ihn betreut das Veterinäramt. Was machen wir mit Betrieben, die zwar nicht von einer Futtermittellieferung mit Komponenten von Harles und Jentsch betroffen waren, die aber keine 'gültige' Futtermittelerklärung, wie wir sie mit den Schlachthöfen ausgehandelt haben, aufweisen konnten, weil sie ihr Futtermittellieferant nicht ausstellte und somit auch nicht schlachten konnten? Juristen ergehen sich dann schnell in Formulierungen wie 'nach derzeitigem Kenntnisstand', die haftungsrechtlich nicht das Papier wert sind, auf dem sie geschrieben sind. Da werden sich noch einige Gerichte mit den Vorfällen beschäftigen müssen. Ich schätze, wir hatten in den letzten zwei Wochen an den niedersächsischen und benachbarten Schlachthöfen in Nordrhein-Westfalen nur noch 50 bis 60 Prozent der sonst üblichen Schlachtungen.

Schuldfrage müßig, Umgang der Geschäftspartner teilweise indiskutabel

Es ist müßig, die Frage nach der Schuld zu stellen. Das war kein Fehler im System, das war eindeutig kriminelle Energie. Warum ist es aber bei den Kontrollen bei Harles und Jentzsch nicht aufgefallen, dass die Komponenten von einer Tochterfirma gekauft waren, die nicht als Futtermittelhersteller zugelasen ist? Wenn sich alle an die Spielregeln halten würden, würde es nicht zu solchen Vorfällen kommen. Dass sich der Landwirt selber gegen alle Eventualitäten absichern kann, halte ich für illusorisch. Die Schlüsselbetriebe in diesem System sind die Mineralfutterproduzenten oder die Fett- und Öllieferanten. Wenn dort etwas vorkommt, sind gleich große Mengen von Futter belastet. Diese müssen deshalb umso stärker überwacht werden. Für die Zukunft müssen wir so manche Geschäftsbeziehung infrage stellen. Es kann nicht sein, dass Futtermittelhersteller nicht unterschreiben, dass ihre Produkte in Ordnung sind oder dass Schlachthöfe den Weiterverarbeitern und dem Lebensmitteleinzelhandel zusichern, keine niedersächsischen Schweine mehr zu schlachten, quasi als Generalentlastung. Die Zukunft muss noch einige Nacharbeit mit dem Futtermittelverband und den Schlachthöfen mit sich bringen, wie hier miteinander umgegangen wurde."

Thorsten Riggert
29525 Uelzen Niedersachsen

Was sagen Sie zum Dioxin-Skandal?

Nachgefragt - Die agrarheute.com Frage der Woche

Niedersachsen - Ob BSE, Schweinegrippe oder Dioxin im Tierfutter, meist sind es die Landwirte, die die Zeche für Lebensmittel-Skandale oder Seuchenausbrüche bezahlen müssen. Wir fragen Karl Harleß, wie er den aktuellen Dioxin-Nachweis in Futtermitteln sieht.


1.200 Schweinemastplätze, vier Tage bangen um die 'Schwarze Liste'

"Wir bewirtschaften einen 80 Hektar Ackerbaubetrieb mit Getreide, Zuckerrüben, Speise- und Stärkekartoffeln unter Beregnung, sowie 40 Hektar Forst. Die Schweinemast umfasst 1.200 Plätze. Die Arbeitskräfte sind eine Voll-AK, plus die Familie und Aushilfskräfte. Bei mir brodelt die Wut im Bauch, weil wir Bauern mal wieder die offensichtlich kriminelle Raffgier anderer ausbaden müssen. Egal wie sehr wir uns bemühen, auf Grund unsrer Ortsgebundenheit und unseres großen Flächenbedarfs für unsere Produktion, gelingt es anderen immer wieder, uns an den Pranger zu stellen. Wir bekommen eh nicht den Lohn für unsere Mühen, weil die Politik darauf achtet, dass die von uns erzeugten Nahrungsmittel billig bleiben. Wir Bauern finanzieren aufwändige Kontrollsysteme und lassen sie zeitraubend über uns ergehen, nur um unsere produzierten Nahrungsmittel noch besser und noch sicherer zu machen, sprich unserer landwirtschaftlichen Aufgabe in unserem Bevölkerungssystem noch besser nachzukommen. Und trotzdem setzt ein kurzer Anruf unseres Veterinäramtes eben mal so alle noch so gut gemachten Aufwendungen in unserem Stall matt. Nach vier Tagen Bangen kommt dann die erlösende Aussage des Veterinäramtes, dass unser Betrieb von der schwarzen Liste wieder runter genommen wurde. Nun ist unser Betrieb wieder frei, aber die Schlachthöfe finden an unseren niedersächsischen Schweinen kaum noch Gefallen, die Schweine wachsen aus den Masken raus, die Schweinepreise sinken und die Kraftfutterindustrie redet von steigenden Futtermittelpreisen.

Sachliche Zusammenarbeit der Ämter hat funktioniert

Die Zusammenarbeit zwischen den betroffenen Ämtern und Institutionen hat ganz offensichtlich schnell und sachlich funktioniert. Wie zielführend diese Zusammenarbeit war und ist, das werden wir spätestens dann wissen, wenn die Vermarktung unserer Produktion wieder funktioniert. Dann gibt es da noch die Sensationsgier unserer Tagespresse mit der Berichterstattung von den wohl teilweise selbst ernannten Fachleuten, die auf Grund ihrer mangelnden Kompetenz ausschließlich etwas meinen können. Wie weit dieses Verwirrspiel unseren Verbrauchern und der Klärung dieser Thematik dienlich ist, mag sich jeder selbst beantworten. Die ersten Exportempfangsländer unserer tierischen Produkte haben bereits einen Importstopp verhängt. Je größer die Kreise sind, die dieser Skandal zieht, umso länger wird es dauern bis wir Bauern den uns entstandenen Schaden überwunden haben.

Für die Zukunft bessere Haftung schaffen

Was können wir tun, um so etwas in Zukunft zu vermeiden? Ich denke, dass wir uns in der Landwirtschaft dafür schon sehr gut aufgestellt haben. Bei dem Monopoly-Spiel einiger Banken hat unser Staat sich eingebracht, um den Sparern ihre Einlagen zu sichern. Genau so erwarte ich von unserem Staat, die Ernährung von uns Bürgern zu sichern. Denn der Dolchstoß dieses Skandals ist nicht aus der Landwirtschaft gekommen. Wenn wir es schaffen, dass alle Beteiligten dieser Wertschöpfungs- oder Nahrungsmittelkette ihren entsprechenden Teil auch finanziell zu verantworten würden, wären wir schon ein ganzes Stück weiter. Alle reden von Bürokratieabbau. Die Aufarbeitung dieses Skandals wird sie eher noch erweitern. All die Versicherungen, die wir in der Landwirtschaft in den letzten Jahren zusätzlich haben abschließen müssen, damit der Verbraucher sein Recht einklagen kann, müssen zukünftig auch dieses Dioxin-Thema mit einschließen. Ich als Landwirt hafte mit unserem gesamten Familiengenerationsvermögen. Die Firma, die diesen Skandal verursacht hat, haftet nur mit ihrem Stammkapital und wird somit wohl als der einzige Gewinner aus diesem Skandal herausgehen."

Karl Harleß
Linden, 29593 Schwienau Niedersachsen

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