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Umwelt

Schafsrisse in Bayern: Der Wolf war's

ah
am
13.05.2015

Zwei gerissene Schafe, eines derart schwer verletzt, dass es getötet werden musste - die Bilanz eines Wolfsangriffs im Landkreis Ebersberg. Ein weiterer Wolf wurde gesichtet.

Mittlerweile steht fest: Der Angreifer auf eine Schafherde nahe Zorneding im Landkreis Ebersberg in der Nacht vom 23. auf 24. April war ein Wolf. Eine genetische Analyse hat das mittlerweile bestätigt. Damals wurden zwei Schafe getötet. Ein weiteres Schaf war so schwer verletzt, dass es ebenfalls getötet werden musste.
 
Weitere Angriffe auf Nutz- oder Wildtiere in der Region sind dem Landesamt für Umwelt (LfU) nicht bekannt. Vor einer Woche meldete die Polizei, dass "ein wolfsähnliches Tier" im Münchner Osten/Süden gesichtet wurde.

Die dem Nutztierhalter entstandenen Schäden werden über den "Ausgleichsfonds Große Beutegreifer" zu 100 Prozent ausgeglichen.

Wolf kommt aus Nordostdeutschland/Westpolen

Bei der genetischen Analyse wurden Speichelproben untersucht, die von einem Mitglied des "Netzwerks Große Beutegreifer" vor Ort sichergestellt wurden. Das Tier kann demnach der zentraleuropäischen Population aus Nordostdeutschland/Westpolen zugeordnet werden.
 
Vom LfU wurden weitere genetische Analysen beauftragt, um gegebenenfalls nähere Informationen zu Geschlecht und zur genaueren Abstammung des Wolfes zu erhalten. Die Ergebnisse werden voraussichtlich innerhalb der nächsten zwei Wochen vorliegen.
Viele weitere Informationen finden Sie in unserem Dossier "Reizthema Wolf" ...

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