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Ernährung und Gesundheit

Schlachterei bringt erneut Pferdefleisch in Umlauf

AgE
am
25.02.2014

Berlin - Wieder soll rechtswidrig untergemischtes Pferdefleisch in der EU in Umlauf gebracht worden seien. Die Niederlande soll dabei 19 Tonnen verdächtiges Fleisch an Deutschland geliefert haben.

Dem Schnellwarnsystem der Gemeinschaft zufolge sind insgesamt rund 19 Tonnen aus einer Großschlachterei in den Niederlanden nach Deutschland geliefert worden, und zwar ausschließlich an Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Das Bundeslandwirtschaftsministerium bestätigte vergangeneWoche einen entsprechenden Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Mindesthaltbarkeitsdaten der wahrscheinlich betroffenen Waren seien bereits abgelaufen, hieß es.
 
Die niederländischen Behörden hätten in der ersten Februarwoche mitgeteilt, dass es sich insgesamt um 28.000 Tonnen verdächtiges Fleisch handle.
 

Niederländisches Schlachunternehmen im Verdacht

Das Schlachtunternehmen stehe unter Verdacht, über zwei Jahre Rindfleisch mit dem billigeren Pferdefleisch vermischt zu haben. Vor einem Jahr hatte der Nachweis von nicht etikettiertem Pferdefleisch in Fertigprodukten in mehreren EU-Mitgliedstaaten, darunter auch in Deutschland, einen größeren Skandal ausgelöst. Zahlreiche Einzelhandelsketten nahmen Produkte aus den Regalen und starteten Rückrufaktionen. Behörden und Unternehmen führten Tests durch, deren Zahl in die Tausende ging.
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