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TV-Tipp

Die Schlachtfabrik: Wie Tönnies um seinen Ruf kämpft

Ein Schlachthof von Tönnies mit Logo
am Dienstag, 30.11.2021 - 09:52 (1 Kommentar)

Eine Reportage beschäftigt sich morgen mit dem Schlachtunternehmen von Clemens Tönnies. Wie weit ist er mit seinen angekündigten Reformen der Fleischindustrie gekommen?

Am Mittwoch, den 1.12.2021, zeigt das WDR Fernsehen ab 22.45 Uhr eine Reportage über das Schlachtunternehmen von Clemens Tönnies.

Er ist Deutschlands bekanntester und zugleich auch umstrittenster Schlachter. Im Juni 2020 hatten sich in seiner Fleischfabrik in Rheda-Wiedenbrück mehr als tausend Arbeiter mit Corona infiziert. Ganz Deutschland schaute damals auf Tönnies, so der TV-Sender.

Fleischproduktion: Situation der Landwirte und Umweltfolgen

Der Ausbruch lenkte die Aufmerksamkeit nicht nur auf die Zustände beim Branchenprimus, sondern auch auf die Fleischindustrie insgesamt, erklärt der WDR. Es sei vor allem um die Hygienemaßnahmen in den Fabriken, die Unterkünfte der Arbeiter und die umstrittenen Werkverträge gegangen. Zunehmend seien aber auch die Lebensbedingungen der Tiere, die Situation der Landwirte und die Umweltfolgen der Fleischproduktion thematisiert worden.

Clemens Tönnies kündigte in dieser Krisensituation im Sommer 2020 radikale Reformen an: Er wolle treibender Motor der Fleischwende sein und versprach: „Wir werden diese Branche ändern.“

Tönnies will deutsche Fleischindustrie modernisieren

Nun gehen die Macher der Reportage der Frage nach:

  • Was hat sich seitdem getan?
  • Ist Tönnies tatsächlich dabei, sein Unternehmen und die deutsche Fleischindustrie insgesamt zu modernisieren, nachhaltiger und grüner zu machen?
  • Und wie weit ist er schon gekommen?

Die Dokumentation zeigt, was an den Versprechungen und dem neuen Image dran ist.

Mit Material von WDR Fernsehen

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