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Umwelt

Schnee im Bergland, verbreitet Glätte

von , am
04.01.2011

Offenbach - Vor allem im Bergland ist in den nächsten Tagen noch mit Schneeschauer zu rechnen. Ansonsten herrscht in Deutschland vielfach ruhiges Winterwetter.

Heute ist es wolkig mit Aufheiterungen und vereinzelt gibt es geringfügigen Schneefall. Abends kommt in Nordseenähe leichter Schneefall oder Schneeregen auf. Es weht schwacher, im Norden auch mäßiger Südwind. Es bleibt kalt mit Höchstwerten zwischen -5 und 0 Grad, nur im Westen und Nordwesten steigen die Werte bis auf +2 Grad. Der Wind weht schwach, zur See hin auch mäßig und später frisch aus südlichen bis südwestlichen Richtungen. An der Nordseeküste sind stürmische Böen möglich.

In der Nacht zum Mittwoch geht bei stark bewölktem Himmel die Temperatur auf -2 bis -8 Grad zurück. Nach Süden und Südosten hin ist bei teils klarem Himmel strenger Frost zwischen -10 und -15 Grad zu erwarten. Örtlich wird es sogar noch kälter. Etwas Schnee oder Regen wird es nur entlang der Nordseeküste geben.

Am Mittwoch ist es im Norden und Nordwesten meist stark bewölkt und es fällt dort etwas Schnee, der von der Nordsee her zunehmend in Schneeregen und Regen übergeht, zur Mitte hin noch als Schnee fällt. Ganz im Westen kann es zum Abend hin auch gefrierenden Regen mit Glatteis geben. Im Südosten bleibt es meist trocken. Dort kann sich teils auch die Sonne durchsetzen. Die Höchsttemperaturen bewegen sich zwischen -7 Grad im östlichen Bayern und +2 Grad an Ems und Niederrhein. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus südlicher Richtung, an der Küste und in höheren Berglagen auch mit starken Böen.

In der Nacht zum Donnerstag greift der Niederschlag auch weiter nach Osten und Süden hin aus und geht dabei in gefrierenden Regen über. Achtung: Glatteisgefahr! Ganz im Südosten bleibt es wahrscheinlich noch trocken. Die Temperaturen liegen anfangs zwischen 2 Grad ganz im Westen und -8 Grad im Osten und steigen im Laufe der Nacht an. Nur im Südosten bleibt es frostig, bei Aufklaren ist dort nochmals strenger Frost unter -10 Grad möglich.

Am Donnerstag fällt zeitweise Regen, der im Osten anfangs noch am Erdboden gefriert und zu Glatteis führen kann. Verbreitet gibt es Tauwetter bis in die Hochlagen der Mittelgebirge. Wahrscheinlich bleibt es nur in Richtung Alpen noch trocken, aber auch dort trübt es sich ein. Die Tagestemperatur steigt auf Werte um 0 Grad im Osten von Bayern und auf 4 bis 8 Grad im Westen Deutschlands. Dazu weht ein mäßig auflebender böiger Wind aus Süd bis Südwest mit stürmischen Böen in höheren Berglagen.

In der Nacht zum Freitag ist es weiterhin meist stark bewölkt mit zeitweiligem Regen, wodurch das Tauwetter andauert. Lediglich ganz im Osten und in Alpennähe sind ein paar Wolkenlücken möglich. Die Tiefsttemperaturen liegen meist zwischen -3 Grad am Alpenrand und bis +4 Grad im Westen.

Am Freitag ist es stark bewölkt und zeitweise fällt Regen. Dieser lässt das Tauwetter größtenteils andauern. Regenpausen gibt es allenfalls im Osten und südlich der Donau. Die Temperatur steigt auf 5 bis 10, im Norden und im südöstlichen Bayern auf 2 bis 5 Grad. Der Wind weht meist mäßig aus Südwest. Im höheren Bergland sind Sturmböen möglich.

In der Nacht zum Samstag halten sich dichte Wolken und es fällt verbreitet Regen. Ganz im Norden mischen sich ein paar Schneeflocken unter den Regen. Dort und an den Alpen kann es vorübergehend aufklaren. Meist bleibt es mit Tiefstwerten zwischen 6 und 1 Grad frostfrei. Lediglich im Norden und in Richtung Alpen ist leichter Frost möglich. (pd)

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