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Umwelt

Dem Schnee geht es an den Kragen

von , am
29.01.2013

Offenbach - Eine wechselhafte Westwetterlage stellt sich ein. Mit einer südwestlichen Strömung wird milde Luft nach Deutschland transportiert und sorgt dafür, dass der Schnee schmilzt.

Heute Mittag und im weiteren Tagesverlauf regnet es vor allem in der Mitte und im Süden Deutschlands, im Norden und Nordosten lassen die Regenfälle vorübergehend nach und die Wolken lockern auf. Am meisten regnet es in den Staulagen der süd- und westdeutschen Mittelgebirge, dort kann es starkes Tauwetter geben. Im südöstlichen Bergland oberhalb von etwa 600 m fällt anfangs noch Schnee. Zum Nachmittag steigt aber auch dort die Schneefallgrenze und der Niederschlag geht in Regen über.
 
Mit den zu erwartenden Regenmengen und dem zuvor gefallenen Schnee muss auch in diesen Gebieten mit Tauwetter gerechnet werden. Die Temperatur steigt auf Werte zwischen 3 Grad im Bayerwald und 11 Grad am Rhein. Dabei weht mäßiger bis frischer Südwestwind mit starken Böen, an der See mit stürmischen Böen und im Bergland teils mit schweren Sturmböen, auf exponierten Gipfeln auch orkanartige Böen.
 
In der Nacht zum Mittwoch bleibt der Himmel wolkenverhangen und es regnet zunächst verbreitet, auch im Nordosten setzt Regen ein. Im Südwesten hört es später auf zu regnen. Mit Tiefstwerten zwischen +8 und +3 Grad bleibt es nahezu überall frostfrei. Lediglich in den Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge sowie in den höheren Lagen der Alpen geht die Temperatur auf 0 Grad zurück.
 
Am Mittwoch lockern die Wolken vor allem in der Südhälfte vorübergehend auf. Sonst bleibt es stark bewölkt bis bedeckt und regnerisch. Abends erreicht der Regen auch die Donau, südlich davon bleibt es noch meist trocken. Von Nordwesten her geht der Regen später in Schauer über. Die Temperatur erreicht Höchstwerte zwischen 8 Grad im Norden und örtlich 16 Grad im Breisgau. Der südwestliche Wind weht mäßig bis frisch, in Böen stark bis stürmisch. Im oberen Bergland und an der See kann es schwere Sturmböen, lokal auch orkanartige Böen geben.
 
In der Nacht zum Donnerstag fällt vor allem im Süden und Osten anfangs noch schauerartiger Regen, im höheren Bergland wieder Schnee. Ansonsten lockern die Wolken auf und es gibt kaum mehr Schauer. Der Wind weht mäßig bis frisch, vor allem im Norden in Böen auch stürmisch aus West. Auf den Bergen und an der See gibt es teils schwere Sturmböen. Die Frühtemperaturen liegen zwischen 7 und 2 Grad.
 
Am Donnerstag scheint nach Süden und Osten zu anfangs noch zeitweise die Sonne. Ansonsten werden die Wolken dichter. Mittags setzt von Nordwesten her Regen ein, der sich ostwärts ausweitet. Im äußersten Osten und Südosten bleibt es noch trocken. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 5 Grad an der Ostsee bzw. im östlichen Bergland und 12 Grad am Oberrhein. Der Wind weht mäßig, im Tagesverlauf in Böen stark bis stürmisch aus Südwest. An der See gibt es Sturmböen, im höheren Bergland teils auch schwere Sturmböen.
 
In der Nacht zum Freitag fällt zeit- und gebietsweise schauerartiger Regen, im Bergland wieder mehr Schnee. Es bleibt stark windig, auf den Bergen stürmisch. Die Tiefstwerte liegen zwischen 7 Grad am Rhein und 0 Grad im höheren Bergland.
 
Am Freitag gibt es vor allem im Osten und Süden noch Regen oder einzelne Schauer, wobei es in Lagen oberhalb von 400 m auch schneit. Ansonsten lockern die Wolken auch mal auf. Die Höchstwerte liegen zwischen 2 und 8 Grad. Der Wind weht frisch, nach Osten und Süden zu anfangs in Böen auch noch stark bis stürmisch aus West. Im Bergland und anfangs auch an der See gibt es Sturmböen
 
In der Nacht zum Samstag regnet oder schneit es vor allem im Süden zeitweise, sonst lockern die Wolken auch mal auf. Die Tiefstwerte liegen zwischen 4 und -1 Grad.
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