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Umwelt

Schnee und Regen

von , am
29.11.2012

Offenbach - Nun haben wir ihm - den lang Angekündigten Winter. Natürlich nur in einigen Regionen. In Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen fingen in der Nacht die ersten Schneefälle an.

Über 1.000 Metern soll es heute schneien. © Mühlhausen/landpixel
HeuteNachmittag ist es meist stark bewölkt bis bedeckt. Von Süddeutschland über die östliche Mitte bis nach Brandenburg kommt es zu weiteren, teils kräftigen Dauerniederschlägen, zum Teil als Schnee. Die Schneefallgrenze sinkt weiter ab auf etwa 500 bis 200 m. In mittleren und höheren Lagen muss mit größeren Mengen Neuschnee, Matsch und Eisglätte gerechnet werden. Im Süden kann es am Nachmittag und Abend bis in die Niederungen schneien.
 
Da der Schnee mit Ausnahme der Hochlagen in nasser Form fällt, besteht die Gefahr von Schneebruch. Daher wurden Unwetterwarnungen herausgegeben. Im Westen und Norden kommt es zu einzelnen Schnee-, Regen- oder Graupelschauern, auch ein kurzes Gewitter ist nicht ausgeschlossen. Am Nordwestrand der Mittelgebirge kann es auch mal für längere Zeit schneien. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 0 und 7 Grad, wobei die höchsten Werte zum Teil schon am Vormittag erreicht werden. Es weht meist mäßiger bis frischer und teils stark böiger nordwestlicher bis nördlicher Wind mit Sturmböen in den Kammlagen der Mittelgebirge. Dort kann es Schneeverwehungen geben.
 
In der Nacht zum Freitag kommt es gebietsweise noch zu Niederschlägen, die teilweise bis in tiefe Lagen als Schnee fallen. Bei Tiefsttemperaturen zwischen +2 und -3 Grad besteht verbreitet Glättegefahr.
 
Am Freitag gibt es bei wechselnder Bewölkung Schnee-, Regen- und Graupelschauer. Am Erzgebirge kann es längere Zeit schneien. Gebietsweise können die Wolken auch etwas auflockern, besonders nach Westen hin. Die Tageshöchsttemperatur liegt nur noch bei 0 bis +5 Grad. Im Bergland herrscht leichter Dauerfrost. Es weht schwacher bis mäßiger, an der Ostseeküste sowie im östlichen Bergland auch frischer West- bis Nordwestwind.
 
In der Nacht zum Samstag kann es im Mittelgebirgsraum noch etwas schneien. Gebietsweise kann es auch aufklaren. Die Luft kühlt sich auf Werte zwischen +1 Grad am Niederrhein sowie auf den Nordseeinseln und bis zu -10 Grad bei Aufklaren und über Schnee am Alpenrand ab. Straßen und Wege können glatt werden.
 
Am Samstag ist es teils wolkig mit Aufheiterungen. Zeitweise zieht auch stärkere Bewölkung mit etwas Niederschlag durch, teils als Regen, teils als Schnee. Die Höchsttemperatur liegt meist zwischen Werten um 4 Grad im Nordwesten und -2 bis +3 Grad in der Mitte und im Süden Deutschlands. Dazu weht im Süden ein schwacher, im Norden mäßiger Wind um Südwest bis West.
 
In der Nacht zum Sonntag ist es teils stärker bewölkt mit geringem Schneefall, in den Niederungen leichtem Regen, gebietsweise ist es auch aufgelockert oder klar. Die Tiefsttemperaturen bewegen sich zwischen Werten um 0 Grad im Nordwesten und -3 bis -8 Grad im Süden Deutschlands.
 
Am Sonntag überwiegt starke Bewölkung und es gibt etwas Schnee. Nur im Nordwesten und Westen fallen die Niederschläge als Regen. Im Norden kann es gebietsweise auch mal Wolkenlücken geben. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 5 Grad an der holländischen Grenze und Werten um den Gefrierpunkt im Südosten. Der Südwestwind weht schwach bis mäßig, im Bergland auch frisch und in Böen stark.
 
In der Nacht zu Montag kühlt es im Nordwesten auf 2 Grad, sonst auf Werte zwischen 0 und -2 Grad ab. Im Südosten sowie am Alpenrand kann es auch mäßigen Frost zum Teil unter -5 Grad geben.
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