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Wetterbericht

Schneechaos im Süden, Sturmflut im Norden

Traktor im Schnee
am Mittwoch, 09.01.2019 - 10:40 (Jetzt kommentieren)

Während der Süden Deutschlands im Schnee versinkt, kämpft der Norden mit Sturmfluten. Die Wetteraussicht für die kommenden Tage.

Leise rieselt der Schnee und zwar seit Tagen. Starke Schneefälle lähmen den Verkehr in weiten Teilen Bayerns. Zahlreiche Landstraßen mussten gesperrt werden. Aufgrund von Unfällen staut sich auf den Autobahnen der Verkehr. Im Berchtesgadener Land, im Ostallgäu, in Teilen des Landkreises Deggendorf und in weiteren Gemeinden sollten die Schüler zuhause bleiben. Die Schneemassen stellten die Räumdienste vor erhebliche Probleme. Im oberbayerischen Landkreis Miesbach gilt Katastrophenalarm. Einige Ortschaften im Alpenraum sind völlig von der Außenwelt abgeschnitten.

Sturmfluten an Seeküsten

Während der Schnee Bayern in Atem hält, kam es heute morgen an der Ostseeküste zu einer Sturmflut. Der Seewetterdienst Hamburg gab am frühen Mittwochmorgen eine Starkwind-Warnung für die Ostseeküste heraus. Kurz nach 7.00 Uhr warnte die Stadt Wismar Anwohner mit einer Sirene. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) erwartet bis zum Mittag Pegelstände von bis zu 1,30 Metern über dem mittleren Wasserstand. Für die Nordsee besteht nach Angaben des BSH dagegen am Mittwoch keine Sturmflutgefahr mehr. Die erste größere Sturmflut des Jahres hatte mit dem Tief «Benjamin» auch die niedersächsische Küste erreicht. Schäden wurden zunächst keine bekannt, das Ausmaß werde voraussichtlich erst am Mittwoch zu sehen sein, hieß es. Dann sollen die Wasserstände sinken, die am Dienstag knapp unterhalb den Werten einer schweren Sturmflut lagen.

Die Wetteraussichten

In den zentralen und süddeutschen Mittelgebirgen kommt es dieses Woche weiterhin zu starkem Schneefall mit unwetterartigen Neuschneemengen von 30 bis 50, in Staulagen von 70 bis 90 cm bis zum Freitag. In der Südosthälfte sowie im Bergland heute früh gebietsweise leichter Frost. Tagsüber oberhalb von etwa 600 m leichter Dauerfrost. In der Nacht zum Donnerstag verbreitet leichter, im Bergland teils mäßiger Frost.

Heute an der See und im höheren Bergland noch Sturmböen zwischen 65 und 85 km/h (Bft 8 bis 9), exponiert auch darüber, im Tiefland meist nur Windböen bis 60 km/h (Bft 7) aus Nordwest bis Nord. In der zweiten Tageshälfte deutliche Windabnahme. In der Nacht zum Donnerstag im höheren Bergland sowie an der Küste starke bis stürmische Böen zwischen 55 und 70 km/h (Bft 7 bis 8) aus nördlichen Richtungen.

Mit Material von dpa/DWD

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