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Ernährung und Gesundheit

Schulfruchtprogramm in Bayern zügig gestartet

Externer Autor ,
am
23.06.2010

München - Gut vier Wochen nach Start des bayerischen Schulfruchtprogramms erhalten 75.000 Kinder an 349 Grundschulen im Freistaat einmal pro Woche frisches Obst und Gemüse.

Das Programm sei damit ausgesprochen erfolgreich angelaufen, berichtete Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner in München. Derzeit beteiligten sich rund 15 Prozent der gut 2.400 Grundschulen beziehungsweise 480.000 Grundschulkinder im Freistaat am Schulfruchtprogramm; und wöchentlich würden es mehr. "Wir wollen den Kindern die gesunde Ernährung schmackhaft machen", betonte Brunner.

Gerade im Grundschulalter seien die Chancen groß, die Wertschätzung für Obst und Gemüse zu verbessern und so den Grundstein für ein dauerhaft gesundheitsbewusstes Essverhalten zu legen. Dem Freistaat stehen nach Angaben des Ministers zur Umsetzung des Programms in diesem Jahr 2,4 Millionen Euro an EU-Mitteln sowie entsprechende Landesmittel zur Kofinanzierung zur Verfügung. Die teilnehmenden Schulen erhielten ihre Obst- und Gemüselieferung kostenlos, stellte Brunner fest.

Allerdings müsse vorab mit einem der derzeit 123 zugelassenen Lieferanten ein Musterliefervertrag mit Vereinbarungen etwa zur Auswahl der Fruchtarten und zu Lieferterminen geschlossen und für die Verteilung im Schulhaus gesorgt werden. Voraussetzung sei zudem die Teilnahme am Fitness-Programm "Voll in Form", das laut Brunner eine ideale Kombination zum Schulfruchtprogramm darstellt, denn ausgewogene Ernährung und Bewegung seien die Grundlage für körperliche und geistige Leistungsfähigkeit "und machen t für den Unterricht". (AgE)

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