Login
Dorf und Familie

Schwanger in der Landwirtschaft, der Gruuna-Blog und die Teleskopladerfrage

Externer Autor
am
14.09.2012

Welche Besonderheiten gibt es für Schwangere in der Landwirtschaft? Welcher Telelader ist zu empfehlen? Und interessante Geschichten aus der LW.

Teleskoplader, welcher ist zu empfehlen?

poldi möchte Hilfe bei einer Entscheidung: "Wir haben einen Merlo (34.7) Teleskoplader,mit dem wir prinzipiell ganz gut zufrieden sind, jedoch verkauft der Händler jetzt keine Merlos mehr sondern Dieci. Da diese in meinen Augen nur gelber Schrott sind schaue ich mich schon mal vorsichtig nach was anderem um. Anforderungen an die Maschine:Gute Haltbarkeit und Verarbeitung sowie Zuverlässigkeit da die Maschine bei uns über 2000 h jährlich läuft. Bei der Motorisierung reicht 100 PS (optimal wäre ein Deutz-Motor wegen der Sparsamkeit). Hubkraft müsste 3-3,5 t sein und Hubhöhe 7m. Im näheren Händlerkreis wären die Marken Manitou JCB und Claas bei uns erhältlich. Was ist zu empfehlen und was eher nicht?" 309ci_crasher antwortet: "Die Claas-Lader werden von Kramer gebaut. Hatten im Ausbildungsbetrieb einen Claas 7045 Varipower mit 140 PS. Ich hab mit der mAschine sehr gerne gearbeitet. Der Lader machte in den ersten 650Bh (in 5 Monaten) die ich mitbekommen habe, keine Probleme. Er war auch mit Druckluftanlage und Zugmaul ausgestattet, sodass man 18to Anhänger damit fahren konnte. Übrigens hat mein Chef auch versucht einen in Kramer-Farben zu bekommen. Aber es gibt wohl eine Vereinbarung mit Claas, dass die Kramer-Maschinen nicht an Landwirte verkauft werden. Schade, da sie günstiger als die saatengrünen sind." Und gazprom schreibt: "Also wir haben auch mehrere Teleskoplader im Einsatz , zwei Claas , n Jcb und n New holland. Der Class gefällt mir mit Abstand am besten , sehr genau zu fahren , agil und sparsam. Noch keine Probleme gehabt , die Maschine macht richtig Spaß. New Holland ist ne Kattastropenmaschine , jede Woche was anderes , wobei man sagen muss der Händler bemüht sich sehr , und alle Kosten hat New Holland bis jetzt getragen. Der Jcb, naja , nicht schön zu fahren , Joystick sehr ungenau und schwergängig , sehr lange Wege  Spritverbrauch höher wie claas , Vorteil durch die Lastschaltung auch Super zum Siloschieben geeignet. Ne guter Bekannter hat n Sennebogen , des ist auch n geiles Teil , zwar sehr schwer , aber power wie Sau , und sehr schlagkräftig , auf befestigtem Grund , ins Gelände kann man mit dem nicht"

Blog der Woche

 
Gruuna die Handelsplattform im Internet versorgt ab sofort die Landlive-User mit interessanten Blog-Beiträgen über landwirtschaftliche Themen aus aller Welt.

Wenn die Landwirtschaft den Himmel erobert
In 2 Beiträgen widmet sich Gruuna dem sogenannten Vertikal-Farming, ein Auszug:
"Es ist allgemein bekannt, dass die Weltbevölkerung wächst und wächst. Auch wenn der Blick auf Deutschland ein Rückgang der Bevölkerung aufzeigt, man sieht die Erde entwickelt sich weiter und wird zunehmend moderner. Die Landwirtschaft bleibt aber keinesfalls stehen, ein zukunftsorientiertes Projekt nennt sich “Vertical Farming”, zu Deutsch “Vertikale Landwirtschaft”. Vertikale Landwirtschaft beschäftigt sich mit der Problematik, mehr Nahrung zu produzieren bei geringer werdenden Nutzungsflächen. Um ihre Bewohner zu ernähren, braucht eine durchschnittliche Stadt heute eine Ackerlandfläche vom Zehnfachen ihrer eigenen Größe. Bis zum Jahr 2030 werden 4,8 Milliarden Menschen in Städten leben. Nach Berechnungen werden bis zum Jahr 2050 mehr als eine Milliarde Hektar zusätzliches Ackerland benötigt. Das entspricht etwa der Größe Brasiliens – einer Landwirtschaftsfläche, die auf der Erde nicht verfügbar ist. Aus diesem Grund wird nun der Himmel erobert. Vertikale Gewächshäuser oder gleich ganze landwirtschaftliche Betriebe sollen hinter den Fassaden gewöhnlicher Hochhäuser entstehen. Zehntausende Stadtbewohner könnten durch solche Wolkenkratzer-Bauernhöfe ernährt werden – zu einem Bruchteil des Land-, Wasser-, und Energieverbrauchs, den herkömmliche Landwirtschaft benötigt. Das Resultat: Ganzjährige Ernten, lange Transporte oder Kühlung entfallen. Dies führt zu weitaus weniger Verderb oder Verlusten durch Ernteausfälle. Jeder Hektar Nutzfläche einer vertikalen Farm könnte die Rückführung von 10 bis 20 Hektar in naturbelassenes Brachland ermöglichen."
mehr hier: Teil 1            Teil 2

Mehr Jugend für die Landwirtschaft
Bis vor kurzem wurden in allen möglichen Betrieben wieder Lehrlinge gesucht. Die letzten Auswahlverfahren laufen teilweise jetzt noch. Von der Bankkauffrau über die Konditorin zum Klempner oder Versicherungskaufmann. Eine Sparte, die oft auf der Strecke bleibt, ist einer der eigentlich wichtigsten und ursprünglichsten Ausbildungsbereiche – die Landwirtschaft Der Rückgang der Landwirte wird seit vielen Jahren aufgezeigt. Wer nicht gerade in die Landwirtschaft hineingeboren wird oder auf dem Land lebt, hat diese Richtung der beruflichen Orientierung oft nicht im Blick. Auf Webseiten wie www.landwirt-aus-leidenschaft.de werden die Vorteile und Schönheiten der Landwirtschaft gerade den jungen Leuten näher gebracht.
 
 
 

Schwanger in der Landwirtschaft

chrissi90 fragt: "Ab wann man in der Landwirtschaft in Mutterschutz geht,oder ob der Arzt ein Beschäftigungsverbot aushändigt!" Paula gibt Antwort: "Mutterschutz bekommst du 6 Wochen vor dem Entbindungstermin. Vorher schon darfst du bestimmte Arbeiten nicht mehr machen - schwer heben, lange stehen und Umgang mit gefährlichen Stoffen z.B. Mich hat der Arzt kurz nach Bestätigung der Schwangerschaft, als ich ihr den Beruf genannt habe gefragt ob sie mich gleich krank schreiben sollWichtig so du Anspruch auf Betriebshilfe hast, die bekommst du nur 6 Wochen vor und 8 (bei Zwillingen bis zu 12 ) Wochen nach der Entbindung. Benötigst du sie eher muss auf dem Krankenschein eine andere Diagnose stehen." Und Fella schreibt: "Ich bin auch schwanger (23 ssw). Ich mach noch alle Arbeiten. Natürlich meide ich schwer heben und gefährliche Arbeiten (Kühe treiben...) In der Landwirtschaft ist es genauso wie in jeden anderen Beruf, das heißt 6 Wochen vor dem Entbindungstermin! Wobei ich das in der Landwirtschaft sehr knapp finde, den keine schwangere Frau wird 6 Wochen vor dem ET noch voll arbeiten können." Viehdokter warnt: "zu den gefährlichen Stoffen möchte ich auch die Tierarzneimittel gezählt wissen! Bei gewissen Wirkstoffen reicht der bloße Hautkontakt aus, um dem Ungeborenen zu schaden!" Und Flamengo schreibt von ihren eigenen Erfahrungen: "Als ich mal schwanger war, habe ich kein Mutterschutz genommen, also habe ich bis die Wehen kam, gearbeitet.Mir eagl ob ihr es glaubt oder nicht, aber so war es. Trotz dicken Bauch habe ich Lohnarbeiten gemacht, Gülle gefahren,Kühe getrieben,gemolken, besamt. Mir gings immer gut,auch wenn ich die Milchaustauscher-Sack ca 25 kg, gehoben habe,kein Problem.Statt Bauch, habe ich auf Hüfte getragen.(leichtsinnig, ich weiß). Was allerwichtigste ist, keinesfalls, beim schweres heben, den Bauch fest drücken, oder pressen. Mir hat nie was gefehlt,der Arzt hat mir vieles verbietet, bin trotzdem froh das ich nicht auf ihn gehört habe"

Polydress® O2 Barrier 2IN1

Bummalschupsa fragt: "Hat jemand Erfahrung mit dieser Silofolie? Ich benutze immer noch Unterziehfolie plus normale 120 oder 150er Silofolie." Meisteringeneur ist skeptisch: "Vom Prinzip her finde ich das super. Aber! Die obere hat ja nur 80 my. Also wird man Löcher ohne Ende reintretten beim abdecken denke ich mal. Das passierte mir schon mit ner 120 my und sehr lockerem Mais (TS Gehalt sehr hoch). Seitdem nehme ich nur noch die 150er." Hanobaer schreibt: "Hallo Leute der Clou bei dieser Folie ist ja nicht nur der 2 in 1 Effekt sondern auch, dass sie aus 2 verschiedenen Materialien (PE und PA) hergestellt wird. Wenn der Anwederhinweis des Herstellers beachtet wird, dann gibt's mit Löchern keine Probleme, da PA durch Aufnahme der aufsteigenden Feuchtigkeit zäh wird. Die mechanischen eigenschaften ändern sich nach ca. 20 Minuten. Weiterhin hat PA eine sehr hohe Sauerstoffbarriere. Also absolut für Lanzeitsillagen geeignet. Ich hab den ersten Schnitt damit einsilliert. Bisher keine Probleme!" LG sieht da noch ein anderes Problem: "Wir haben auch den ersten Grasschnitt damit abgedeckt. Problematisch ist das einhalten einer Wartezeit. 20 min ist nicht sehr lang, die Zeit reicht aber das Müller, Mayer und Schulze gerade einfällt sie müßen dringend nochmal weg denn Netze und Sandsäcke schleppen ist bei weitem nicht so sexy wie dicke Traktoren mit noch dickeren Kippern durch die Gegend zu jagen. Ansonsten gab es beim Abdecken keine Beschädigungen. Beim Öffnen hat man alledings sehr schnell Löcher in die Folie getretten. Ob das ein Problem darstellt, hängt im wesntlichen von der Vorschubgeschwindigkeit ab. Nach der kurzen Zeit kann ich aber noch kein abschliessendes Urteil fällen"
Auch interessant