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Die Polizei berichtet

Schwein auf dem Spielplatz und Großbrand im Sägewerk

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Eva Eckinger, agrarheute
am
09.06.2016

Ein als Wildsau 'getarntes' Hausschwein rief die Polizei in Nordrhein-Westfalen auf den Plan. In Rheinland-Pfalz brannte ein Sägewerk lichterloh.

Am Mittwoch gegen kurz nach neun Uhr meldete sich eine besorgte Bürgerin bei der Polizei im nordrhein-westfälischen Kaarst. Die Dame meldete, dass ein "Wildschwein" auf dem Spielplatz am Bruchweg sein Unwesen treibe, so die Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss.

Wildsau entpuppt sich als Hausschwein

Beim Eintreffen der Polizeibeamten stellte sich heraus, dass ein zahmes Hausschwein von einer nahgelegenen, umzäunten Grünfläche ausgebüchst war. Der Besitzer konnte ausfindig gemacht werden.

Er lockte das - nach seiner Aussage "dickköpfige" - Borstenvieh mit Hilfe eines Apfels zurück auf das heimische Grundstück.

Sägewerk stand in Flammen

Polizei und Feuerwehr im rheinland-pfälzischen Wawern hatten es am Dienstag mit einem Großbrand in einem Sägewerk zu tun. Aus bislang ungeklärter Ursache war es gegen 11.00 Uhr zum Brandausbruch in der Zuschnitthalle des Sägewerkes gekommen.

Als die Feuerwehren eintrafen, stand die Halle in Vollbrand, berichtet das Polizeipräsidium Trier. Ein Übergreifen der Flammen auf das nahe gelegene Silo und eine weitere Halle, konnte durch die sukzessiv eintreffenden Wehren verhindert werden.

Kontrollierter Abriss unumgänglich

Trotz des hohen Löschwassereinsatzes wurde die Dachkonstruktion so stark beschädigt, dass ein kontrollierter Abriss unumgänglich wurde. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden, dürfte sich jedoch zumindest in einem hohen sechsstelligen Eurobereich bewegen, so das Polizeipräsidium. Die Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache dauern an.

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