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Weinlese

Sechs Erntehelfer an Hasenpest erkrankt

Hase auf Wiese
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Eva Eckinger, agrarheute
am
15.12.2016

In Rheinland-Pfalz sind sechs Erntehelfer an der seltenen Hasenpest erkrankt. Sie hatten zuvor frisch gepressten Traubenmost getrunken.

Der Genuss von frisch gepresstem Traubenmost bei der Weinlese ist sechs Menschen zum Verhängnis geworden. Die Erntehelfer sind daraufhin bei Ingelheim im Kreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz an der seltenen Hasenpest erkrankt, berichtet die dpa.

Erntehelfer in Krankenhaus behandelt

Wie das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz mitteilte, sei der Most nicht in den Handel gekommen. Die Getränkemenge sei gesperrt und sichergestellt worden. Die Infektion war Anfang Oktober erfolgt. Drei der sechs Personen mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Wie die dpa weiter berichtet, seien alle Erntehelfer nach Angaben der Kreisverwaltung in Ingelheim wieder gesund.

Hasenpest: Tödliche Krankheit

Für Nagetiere ist Hasenpest (Tularämie) eine tödliche Krankheit, beim Menschen lässt sie sich aber mit Antibiotika behandeln, erklärte die dpa. In Rheinland-Pfalz sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts im vergangenen Jahr drei Hasenpest-Fälle registriert worden. Im Jahr davor gab es keinen einzigen Fall.

Vermutlich Einzelfall der Hasenpest

Nach der Infizierung seien zahlreiche Untersuchungen vorgenommen worden, sowohl bei weiteren eventuell erkrankten Menschen als auch bei Wildtieren und Lebensmitteln, teilte das Landesuntersuchungsamt laut dpa-Bericht weiter mit. Man gehe nun davon aus, dass es sich um einen Einzelfall handelte. Da seitdem keine Hasenpest-Fälle mehr gemeldet wurden, würden keine weiteren Erkrankungen erwartet.

Mit Material von dpa

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