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Wetter

Die spannendsten Fakten zum Sommer 2016

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Anke Fritz, agrarheute
am
31.08.2016

Der meteorologische Sommer geht heute zu Ende. Wo war es am trockensten und wo schien die Sonne am meisten. Hier sind die Fakten zum Sommer 2016.

Unwetterartige Gewitter, Hitzewellen und tropische Luft: Der deutsche Jojo-Sommer geht aus Sicht der Meteorologen nach drei Monaten mit dem August zu Ende. «Insgesamt verlief er recht warm bei durchschnittlichem Niederschlag und Sonnenschein», heißt es in der Bilanz des Deutschen Wetterdiensts (DWD) vom Dienstag in Offenbach.

Hier finden Sie das Wetter für ihre  Region.

  • Der Sommer war etwas zu warm: Die durchschnittliche Temperatur von 17,8 Grad lag um 1,5 Grad über dem Mittel aus den Jahren 1961 bis 1990. Die Rekordtemperatur des Jahres wurde am 27. August in Saarbrücken-Burbach mit 37,9 Grad gemessen.
  • Am häufigsten schien die Sonne auf Rügen (Mecklenburg-Vorpommern). Sonnigstes - aber auch trockenstes - Bundesland war Sachsen-Anhalt. Bei den Temperaturen landete das Bundesland auf Platz zwei nach Spitzenreiter Berlin.
  • Der Süden schnitt deutlich schlechter ab: In Bayern gab es die meisten Niederschläge, gefolgt von Baden-Württemberg.
  • Am kühlsten war es zwar in Schleswig-Holstein, allerdings direkt gefolgt von Bayern.
  • Mit rund 230 Litern pro Quadratmeter verfehlte der Sommer sein Niederschlagssoll von 239 Litern knapp. Spitzenreiter bei den Tagesregenmengen war Groß Berßen (Niedersachsen) mit 150,7 Litern pro Quadratmeter (23. Juni). Am nassesten war der Sommer am Alpenrand zwischen Werdenfelser und Berchtesgadener Land mit bis zu 700 Litern. Am trockensten war es von Nordthüringen bis zur Altmark - mit örtlich nur 85 Litern.

Blitze, Flutwellen und Überschwemmungen

Heftige Gewitter mit extrem starken Niederschlägen verursachten immer wieder Überschwemmungen mit hohen Schäden. Besonders schlimm: Im niederbayerischen Simbach am Inn gingen gleich am 1. Juni in 48 Stunden mehr als 180 Liter Regen pro Quadratmeter nieder. Bei den Überschwemmungen und einer Flutwelle starben mehrere Menschen. Mehrere schwere Gewitter brachten in Hamminkeln-Mühlenrott am Niederrhein auch am 1. Juni 120,3 Liter Niederschlag und führten zu Überflutungen. Bei dem Musikfestival «Rock am Ring» in der Eifel wurden am 3. Juni mehrere Besucher von Blitzschlägen verletzt. Bei einem Gewitter in Ochsenhausen in Baden-Württemberg fielen am 25. Juni in kurzer Zeit 91 Liter. Ein langsam ziehendes Gewitter brachte dem hessischen Bad Hersfeld am 21. Juli 82 Liter Regen.

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