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Dorf und Familie

Die SPD und der Diesel, Stallbeleuchtung und Kartoffelland tauschen

pd
am
23.11.2012

Was ist von den Plänen der SPD zur Agrardieselbeihilfe zu halten? Wie sieht die optimale Stallbeleuchtung aus? Und lohnt es Kartoffelflächen zu tauschen?

nachgerüstet Stallbeleuchtung (klick aufs Bild) © Landliveuser Matthias
Stallbeleuchtung
 
Michl34 fragt: "Ich bin gerade auf der Suche nach Stallbeleuchtung. Dazu würde ich gerne Wissen was ihr für Hersteller habt und welche ihr mir empfehlen könnt." Loorper schreibt: "ich hab in diesem Jahr einene neuen Boxenlaufstall erbaut. Mir wurde auch ein Lichtkonzept in LED angeboten. Sollte einige Tausend kosten. Würde auch viel strom sparen. Hab mich dann bewust dagegen entschieden und mir 4 HQL lampen von Ebay für 25 Euro das Stück gekauft.  So viel Energie können die neuen LED's gar nicht einsparen wie ich mit dem Kauf der Lampen gespart habe. Mal abgesehn sind die LED noch nicht ausgereift, von der Technik her." Rush gibt den Tip: "Schau mal bei Agrilight.nl nach. Die werden über Arntjen vertrieben, zumindest habe ich meine hier gekauft. Die Armaturen von Lely (L4C) sind die gleichen, nur rot lackiert und wahrscheinlich ne Stange teurer." Und Matthias berichtet: "Wir haben seit knapp 5 Jahren die Agrilight Lampen von Arntjen drin, und sind soweit ganz zufrieden. Das Licht ist zuerst ungewohnt aber im direkten vergleich zu den weißen Licht (haben wir im Krankenbereich) doch um einiges angenehmer. Einige Lampen haben jetzt eine Leuchtdauer von knapp 30000 h . Aktuell sind von denen 2 ausgefallen bzw starten die nicht immer und müssen jetzt ausgetauscht werden. Die Plastikhauben lösen sich bei einigen Lampen auf, weil sie wahrscheinlich nicht mit der Hitze und dem Tageslichtfaktor klar kommen. Wir haben zu einem lkulanten Preis neue bekommen. Die aktuellen Modell haben aber Glasschirme. Bei LED bin ich noch skeptisch ob die zu einem annehmbaren Preis eine ordendliche Ausleuchtung (200 Lux) im Stall erreichen."

Feld an Kartoffelbauern überlassen

agricultur möchte folgendes Wissen: "Ich baue schon seid ca. 15 Jahren keine Kartoffeln mehr an, und möchte daher da nächstes Jahr für ein Jahr ein Feld an einen Kartoffelbauern überlassen/ vermieten. Hat wer Erfahrung mit überlassen/vermieten für ein Jahr, was ist zu beachten wie muss der Vertrag aussehen?" Notill meint: "Nun, der wird sich freuen... da reicht reine Stickstoffdüngung mit Harnstoff... billiger gehts nicht, die Folgen wird man erst bei der Folgefrucht sehen... ebenso wie die Strukturschäden.  Ach ja... der hat dann evtl noch den Vorteil, daß er durch den evtl dieses WJ bemessenem Stichtag seine Betriebsprämie austockt. was das Für deine Prämie bedeutet ist auch klar, oder? So gesehen würde ich an deiner Stelle einen Flächentausch von 1 zu 1,5 oder höher machen (für ein Jahr). Wenn er darauf nicht eingeht, weißt du, worauf er es abgesehen hat... und Weizenfläche haben die Kartoffelbetriebe ja meist übrig." Darauf entgegnet christiannds: "Also so negativ würde ich es nicht sehen. Alle anderen Getreide oder Blattfruchtpflanzen kann man auch nur mit Stickstoff düngen, das wird hier auch zu genüge praktiziert, wieso das in diesem Fall bei den Erdäpfeln schlecht sein sollte, verstehe ich nicht so ganz. Spätere Entzugsaufdüngung kann problemlos vollzogen werden. Die Betriebsprämien Sachen könnte man schriftlich fixieren und aushandeln. Die Verdichtungsproblematik sollte da vielleicht schon etwas intensiver besprochen und fixiert werden. Und DWEWT schreibt: "man kann eine sogenannte "Vereinbarung zur Bewirtschaftsüberlassung" treffen. Dabei verbleibt  die Fläche im Betrieb und wird für eine Vegetationsperiode zur Bewirtschaftung einem anderen Betrieb überlassen. Öko-Betriebe machen soetwas z.B. um die gute Vorfruchtwirkung nach Klee Gras von Marktfruchtbetrieben ausnutzen zu lassen. Wie das mit den Zahlungsansprüchen bei Kartoffeln ist, muß natürlich vorher geklärt werden. Das Entgelt für die Überlassung besteht aus der Pacht plus einer monetären Bewertung der Vorfruchtwirkung." 

SPD beantragt Ende der Agrardieselvergütung

Matthias  nimmt einen Agrarheute.com - Artikel zum Anlass zu fragen: "SPD beantragt Ende der Agrardieselvergütung Stattdessen will sie mit Pflanzenöl betriebene Traktoren und Landmaschinen fördern., mehr hier [www.agrarheute.com] . Wieder so ein deutscher Schnellschuss... Erst macht die SPD die Pflanzenölbranche platt um sie dann mühsam wieder aufzupeppeln, oder was denkt ihr?" DWEWT antwortet: "das ist nun nicht so neu. Schon zu Zeiten der grossen Koalition gab es von der SPD solche Vorschläge. Wir haben Wahlkampf und der landwirtschaftsfremde Wähler wird dieses Vorhaben begrüssen. Entgegen dem augenblicklichen Trend, wird der Treibstoff zukünftig wieder teurer werden. Was dann eingesetzt werden wird, ist das Ergebnis einer Kalkulation. Meine Motoren jedenfalls haben keine Probleme beim Einsatz von Pflanzenöl. Vielleicht kann mal jemand die Situation bei Motoren der neuesten Generation erläutern." Und Belarus550 schreibt: "Hin und her... Vor ein paar Jahren hat man den Pflanzenölherstellern plötzlich gesagt, ätsch, das war's und jetzt sollen sie wieder dürfen.... Oder sollten müssen... Würde mich mal interessieren, wie viele damals auf den Schulden für ihre Investitionen sitzen geblieben sind." Und auch Ziegenpeter meint: "Ich meine auch, dass durch die Besteuerung von Rapsoel wie beim. Diesel.die ganze Nummer an den Rapsoelpressen zugrunde ging. jetzt also doch wieder... Ich werd daraus net schlau"

Frage an die Betreiber einer BGA - Meinung zum Biogasfachverband

Allgaubar möchte wissen: "Vertritt der Biogsfachverband wirklich die Interessen der Betreiber oder wollen Sie nur den Markt der Biogasfachfirmen und die wo alle was an uns verdienen wollen sichern!? Meine es wäre ein Verband nötig wo nur die Interessen der BGA vertritt" Schreiberling123 meint: "Für mich als aussenstehenden schauts so aus,dass der kleine Fachverband Biogas mit Josef Pellmeyer an der Spitze sehr gute Lobbyarbeit macht. Was hast denn noch für Interessen? Vll. die Einspeisevergütung erhöhen,wenn das Substrat weiter im Preis steigt? Raus mit der Sprache." Matthias schreibt: "Ich denke nur wenn die Rahmenbedingungen für die Betreiber stimmen werden Anlagen gebaut und ergo geht es auch der Biogasbranche gut. Man sieht ja was die gravierenden Änderungen am EEG für Auswirkungen auf die gesamte Branche hatten." Und LG ergänzt: "Ich betreibe seit 2001 eine Biogasanlage und war schon vorher Mitglied im Fachverband. Die Beiträge die ich dort bezahle (etwa 800 € im Jahr) sind sehr gut angelegtes Geld" Und auch maxwell539 hat eine gute Meinung: "Der Fachverband Biogas ist eine der wenigen landw. Verbände, der sich sachlich und intensiv mit verschiedenen Themen auseinandersetzt. Was ein sehr wichtiger Punkt ist, ist das Thema Öffentlichkeitsarbeit. Da wird die letzten Jahre sehr sehr viel gemacht, was andere Verbände (bbv) jahrelang verpennt ham"
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