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Staubsauger für Saatgut, Kompakt TMR und Hutera-Söhne

Maislegen im Striptillverfahren
Matthias Ludwig
am
11.11.2016

Welcher Staubsauger für die Restmengenentleerung von Drillmaschinen sind zu empfehlen? Wie machen sich die Hutera-Söhne? Und wie ist die Kompakt-TMR einzuschätzen?

Staubsauger für Saatgut

Science schreibt: "Ich suche einen Staubsauger für Saatgut der mit 12 Volt Bordnetz Spannung betrieben werden kann. Hat hier jemand eine Idee, woher ich so etwas bekommen kann? Ich habe so etwas einmal gesehen."

240236 antwortet: "Benötigst du den zur Restmengenentleerung? Ein Freund (Gemüsebauer) von mir verwendet dazu einen 12V Black u. Decker mit Kabel zum anstecken an den Zigarettenanzünder. Vielleicht bietet Grimme auch sowas an, da hat die neue Matrix Sähmaschine sogar einen Staukasten für Staubsauger."

Auf die Frage von Doptrebo90: "Würde da nicht sogar ein einfacher Handstaubsauger reichen?" antwortet 240236: "Stimmt, aber meist ist der Akku leer, wenn man ihn braucht." Kasparow ergänzt: "Hab ich bei Rübensaatgut lange so gemacht, Akkusauger, vorne ein Stück Schlauch drauf und den Rest mit Knetmasse zugedrückt, ging wunderbar."
Staubsauger für Saatgut

Gebrauchter NH Mähdrescher CS

bofraluda fragt: "Ich wollte mal nachfragen, ob der NH CS 540 als Gebrauchtmaschine Probleme oder Schwachstellen hat. Ich habe einen angeboten bekommen, den ich erst noch ansehen muss. Er ist recht günstig, weil er keinen Strohhäcksler hat, ich aber auch keinen benötige. Für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar."

Darauf antwortet christiannds: "Solide Maschine mit Problemen an der Häckslerkupplung, die dann ja bei dir nicht vorhanden ist."
Gebrauchter NH Mähdrescher CS

Hutera Söhne

In der Gruppe Rinderzucht Fleckvieh fragt HeinrichB: "Was haltet ihr von der Vielzahl der Hutera Söhne? Welcher ist der beste? Wie sind bei euch die Kälber? Hab viel Hubraum und Herzschlag gemacht."

Maulwurf74 schreibt: "Wir haben Hummels (den von Bayern Genetic) und Hubraum eingesetzt. Die Kälber von Hummels sind nicht schlecht. Von Hubraum hab ich noch nichts."

Fleckviehfranke meint: "Am Besten ist immer so viel wie möglich zu streuen. Wer den nun der Beste sein wird, kann man jetzt noch nicht sagen. Sind ja einige Interessante dabei. Auch hornlos wie Hoffnung oder Hanino. Hab viel mit dem Neustädter Hummels gemacht, da er aus meinem Betrieb stammt. Leider aber nur ein weibliches bekommen."
Hutera Söhne

Kompakt TMR

Rush interessiert sich für folgendes Thema: "Ich habe bisher nur davon gelesen (Kompakt TMR von Dr. Niels Bastian Kristensen; Anm. d. Redaktion). So wie ich es verstanden habe, legt er keinen Wert mehr auf die physikalische Struktur der Ration, welche ja mit der längeren Mischdauer stetig abnimmt und sieht die Probleme oftmals am Trog in der Futterselektion. Er propagiert das System ja nach einem einheitlichen Mischsystem: Einweichen der Kraftfutterkomponenten mit Wasser - Mischen der Grassilage 15 bis 20 Minuten - Zugabe von Maissilage und Mischen 15 bis 20 Minuten - den Mischwagen nicht ausschalten und gleich ausfüttern. Er berichtet von gestiegenen Futteraufnahmen, ruhigerem Fressverhalten, keine Selektion am Trog, stabilere Inhaltsstoffe und Kot, höhere Futtereffizienz. Habt ihr euch schon mal mit der Thematik befasst oder das System gar in eurem Betrieb laufen? Wie seht ihr die Wichtigkeit der strukturwirksamen Ration. Keenan zum Beispiel propagiert ja genau das Gegenteil (Futterstruktur), empfiehlt aber auch das Einweichen der Kraftfutterkomponenten, um die Futterselektion zu reduzieren. "

Matthias meint: "Ich denke unter optimalen Bedingungen kann das System vielleicht funktionieren. Aber ich sehe Probleme bei wechselnden Komponenten und Klima. Ich habe meine Zweifel, dass eine mit Wasser verdünnte Ration (es sei denn die Grundfutterkomponeneten sind sehr trocken) im Sommer keine Probleme machen soll. Es ist ein System auf das man immer wieder reagieren muss."

Kone antwortet: "Ich war vor 2 Jahren auf einem Vortrag des Dänen und hab schon einige neue Erkenntisse gewonnen. Ein Grund für das Funktionieren der Kompakt-TMR ist, dass durch die Wasserzugabe und das lange mischen die Selektion unmöglich wird. Ziel ist es, das Kraftfutter an die einzelnen Fasern der Grassiliage zu "kleben". Bei trockenem Grundfutter sieht man am Trog oft, dass die Tiere im Futter wühlen und zuerst das herausbröselnde Kraftfutter fressen."
Kompakt TMR

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