Login
Wirtschaft

Stihl: Mitarbeiterzahl mit neuer Höchtsmarke

pd
am
26.04.2013

Waiblingen - Die Stihl Unternehmensgruppe stellte auf der Bilanzpressekonferenz die Geschäftszahlen für 2012 vor. Die Zahl der Mitarbeiter hat im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht.

Die Stihl Unternehmensgruppe erzielte 2012 einen Umsatz von 2.776 Millionen Euro (Mio. Euro) und verzeichnete damit erneut einen Zuwachs. Gegenüber dem Vorjahr betrug das Wachstum sechs Prozent, wovon 2,7 Prozent auf günstige Wechselkursveränderungen entfielen. Mit einem Volumen von 227 Mio. erreichten auch die Investitionen ein neues Rekordniveau. Dr. Bertram Kandziora, bei der Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens.

Wachstum in den Schwellenländern steigt

Stihl setzte seinen globalen Wachstumskurs auch unter schwierigen Rahmenbedingun-gen 2012 weiter fort. In nahezu allen wichtigen Produktkategorien erreichten die Absatzmengen im vergangenen Jahr neue Bestmarken - trotz schwächelnder Weltwirtschaft. Erneut ist das Wachstum in den Schwellenländern insgesamt höher ausgefallen als in den Industrieländern. Die weltweite Nachfrage nach Benzinmotorsägen stieg weiter an, begünstigt durch eine wachsende Zahl privater Anwender, steigende Energiepreise und die Erschließung neuer Zielgruppen in den Schwellenländern. Der Auslandsumsatz der Stihl Gruppe belief sich auf 90,1 Prozent im Vergleich zu 89,4 Prozent im Vorjahr.

Beschäftigtenzahl auf Höchstmarke

Die Investitionen übertrafen das bereits hohe Vorjahresniveau (184 Mio. Euro) und beliefen sich 2012 auf 227 Mio. Euro. Insbesondere die produzierenden Gesellschaften der Stihl Gruppe investierten verstärkt in den Kapazitätsausbau und in Zukunftstechnologien, um sich auf weiteres Wachstum vorzubereiten. Der Anteil produzierender Gesellschaften am Gesamtinvestitionsvolumen betrug 89 Prozent. Die Liquidität in der Gruppe ist weiter angestiegen; es wurden wieder nahezu alle Investitionen mit eigenen Mitteln finanziert. Die Finanzstruktur wurde durch die hohe Eigenkapitalquote weiter gestärkt und beträgt 68,5 Prozent (Vorjahr: 68,2 Prozent). Die Beschäftigtenzahl wuchs um 2,6 Prozent auf 12.338 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - eine neue Höchstmarke.
Auch interessant