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Persönliche Erklärung

Strafbefehl: Darum erhebt Günther Felßner Einspruch

Porträt von Günther Felßner
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Anke Fritz, agrarheute
am
27.02.2018

Gegen BBV-Vizepräsident Günther Felßner wurde wegen Verunreinigung ein Strafbefehl erlassen. Jetzt legt Felßner Einspruch ein. Wir haben seine persönliche Erklärung.

Wegen Verunreinigung hat das Amtsgericht Hersbruck den BBV-Vizepräsidenten Günther Felßner zu einer Geldstrafe von 150 Tagessätzen verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Felßner auf seinem Hof in Günthersbühl (Lks. Nürnberger Land) Silosickersäfte in ein Wasserschutzgebiet geleitet hat. Jetzt wehrt sich Felßner gegen das Urteil und legt Einspruch ein.

Persönliche Erklärung von Günther Felßner

Günther Felßner hat sich in einer persönlichen Erklärung zu dem Sachverhalt geäußert: "Aufgrund einer anonymen Anzeige wurde gegen mich ein Ermittlungsverfahren wegen Boden- und Gewässerverunreinigung eingeleitet. Am Ende der umfangreichen Ermittlungen unterstellt mir die Staatsanwaltschaft aufgrund eines von ihr in Auftrag gegebenen Gutachtens Boden- und Gewässerverunreinigungen. Ein von mir im Laufe der Ermittlungen beauftragtes Gegengutachten hat die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft nicht bestätigt. Dieses Gutachten wurde weder von der Staatsanwaltschaft noch von deren Gutachtern widerlegt, noch wurde es von der Staatsanwaltschaft berücksichtigt.

Deshalb habe ich mich gemeinsam mit meiner Familie entschlossen, Einspruch gegen den gegen mich ergangenen Strafbefehl einzulegen. Dieser ist aus meiner Sicht nicht gerechtfertigt.
Nunmehr wird es durch den Einspruch zu einer Verhandlung kommen, bei der das Gericht am Ende zu einer Würdigung aller relevanten tatsächlichen und rechtlichen Aspekte und Umstände gelangen muss.
Es handelt es sich damit weiterhin um ein laufendes Verfahren, zu dem ich keine weiteren Aussagen treffen werde."

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