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Wildtiere

Streit um Wisent-Abschuss: Ministerium legt Leitfaden vor

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Katharina Krenn, agrarheute
am
29.11.2017

Diesen Herbst wurde ein freilaufender Wisent in Ostbrandenburg abgeschossen. Aufgrund heftigen Protests, hat das Ministerium nun einen Leitfaden vorgelegt.

Im vergangenen September war ein freilaufender Wisent bei Lebus (Märkisch-Oderland) per Anordnung abgeschossen worden. Als Grund war Schutz der Bevölkerung angegeben worden. Das Wildrind kam aus Polen über die Grenze. Der Abschuss des Bullen hatte eine Welle der Empörung in beiden Ländern ausgelöst. Der Wisent ist eine streng geschützte Tierart in Deutschland und Polen.

Wisent muss eingezäunt werden

Laut dem vom Umweltministerium nun vorgelegte Leitfaden zum Umgang mit dem Wisent, legt fest, dass freilaufende Wisent zukünftig eingezäunt werden und dann die polnischen Behörden benachrichtigt werden sollen. Der Leitfaden richtet sich vor allem an Behörden in den Landkreisen und soll Richtschnur sein, wenn ein Wisent aus dem Nachbarland in Brandenburg gesichtet werden sollte, wie das Ministerium am Dienstag in Potsdam mitteilte.

Mit Material von Ministerium Brandenburg

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