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Dorf und Familie

Strohballen: Brandserie in Schleswig-Holstein

ah
am
01.09.2015

Mehrere Ballenbrände halten derzeit eine Region in Schleswig-Holstein in Atem. Bei allen dreien ermittelt die Kriminalpolizei wegen der Brandursache.

Lichterloh in Flammen standen am Samstag vor einer Woche etwa 200 Rundballen bei Krüzen (Schleswig-Holstein). Eine Passantin hatte das Feuer in der Nacht um 1.45 Uhr entdeckt. Wie die Lauenburger Online-Zeitung berichtet, rückten acht Freiwillige Feuerwehren aus, um den Brand zu löschen. Umsonst: Die mit einem Flies abgedeckten Strohballen brannten vollständig nieder.
 
Das Feld war nur mehrere hundert Meter von der Ortschaft Krüzen und von der Bundesstraße 209 entfernt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, der Sachschaden beläuft sich auf 3.000 Euro.
 
Gegen 6.10 Uhr war der Brand schließlich gelöscht. Allderings mussten drei Feuerwehren am Nachmittag noch einmal zu Nachlöscharbeiten anrücken.

Weitere fünf Strohballen brennen - Kripo ermittelt

Bereits am Montagmorgen mussten der Lauenburger Online-Zeitung zufolge erneut zwei Freiwillige Feuerwehren ausrücken. Auf einem Feld in Lüttau brannten fünf Strohballen. Insgesamt waren etwa 25 Strohballen in einer Reihe gelagert. Autofahrer hatten das Feuer gegen 4.40 Uhr entdeckt. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.
 
Da Brandstiftung als Brandursache nicht ausgeschlossen wird, ermittelt jetzt die Kriminalpolizei in Geesthacht. Einen Zusammenhang zwischen den beiden Strohballenbränden schließt man nicht aus.

Zwei Anhänger mit Strohballen geraten in Brand

Bereits am Donnerstag waren in den späten Abendstunden bei Büchen zwei Anhänger mit Strohballen in Brand geraten. Hier war ein 61-jähriger Landwirt zusammen mit einem Bekannten auf dem Weg zurück vom Feld. Die Männer hatten auf den Hängern Strohballen geladen. Am Ortseingang haben die Strohballen der Lauenburger Online-Zeitung zufolge plötzlich zu qualmen begonnen.
 
Die Männer kuppelten das Zugfahrzeug sofort ab, die mit den Ballen beladenen Anhänger brannten jedoch innerhalb kürzester Zeit. Zwei Feuerwehren waren mit dem Löschen des Brandes beschäftigt. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.
 
Auch hier ermittelt jetzt die Kriminalpolizei Geesthacht. Eine fahrlässige Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen.
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