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265.000 Euro Schaden

Strommast stürzt auf Rübenroder

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Eva Eckinger , agrarheute
am
16.11.2015

Bei einem gefährlichen Unfall in Niedersachsen fuhr ein Landwirt am Wochenende mit seinem Rübenroder gegen einen Hochspannungsmast. Der Mast stürzte auf die Landmaschine. Es entstand ein Sachschaden von schätzungsweise 265.000 Euro.

Wie die Polizeidirektion Hannover meldet, ereignete sich das Drama am Samstagnachmittag bei landwirtschaftlichen Arbeiten auf einem Feld nahe Gherden. Gegen 15.50 Uhr fuhr ein Landwirt mit seinem Rübenroder in der Feldmark gegen einen 110.000-Volt Strommast. Dieser knickte dabei um und stürzte auf die Landmaschine.

Hochspannungsmast stürzt auf Landmaschine

Polizeiberichten zufolge war der 23-jährige Fahrer mit landwirtschaftlichen Arbeiten auf dem Rübenfeld beschäftigt. In der Fahrerkabine befand sich zudem eine 15 Jahre alte Beifahrerin. Der Mann touchierte mit seiner Maschine aus bisher unbekannter Ursache offenbar einen Strommast der Deutschen Bahn. Dieser stürzte daraufhin um und landete auf dem Roder. Auch Stromleitungen hingen infolgedessen zum Teil bis auf den Boden herunter.

Gefährlich: Starkstrom sperrt Landwirt und Mädchen ein

Aufgrund der hohen Gefahr durch Starkstrom sperrten die herbeigerufenen Rettungskräfte den Unfallort in einem Radius von 100 Metern ab, so die Polizeidirektion Hannover. Die Insassen des Rübenroders blieben vorerst in der Fahrerkabine, hielten jedoch per Handy Sprechkontakt mit der Feuerwehr. Schließlich erdeten mittlerweile eingetroffene Mitarbeiter der Deutschen Bahn gegen 20 Uhr die beschädigten Kabel.

Sachschaden beträgt über 265.000 Euro

Nachdem die Starkstromgefahr gebannt war, konnten auch der Landwirt und seine Begleiterin den Rübenroder unverletzt verlassen. Wie die Feuerwehr Gherden berichtet, werden die Instandsetzung der Leitung sowie die Bergung der Landmaschine Spezialfirmen übernehmen. Durch den Unfall entstand ein hoher Sachschaden von schätzungsweise 265.000 Euro.

Strommast stürzt auf Rübenroder

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