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Ernährung und Gesundheit

Studie: Verbraucher vertrauen Lebensmitteln trotz Skandalen

Externer Autor ,
am
05.09.2013

Bonn - Verbraucher vertrauen auf die Qualität und Sicherheit deutscher Lebensmittel. Darauf weist der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) hin.

Sei es als Rinderfleisch ausgewiesenes Pferdefleisch oder falsch deklarierte Bio-Eier - trotz der Etikettierungs- und Lebensmittelskandale ist das Vertrauen der Verbraucher in die Sicherheit deutscher Lebensmittel hoch. Das begrüßt der RLV und verweist auf die hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards hierzulande.
 
Die Lebensmittelerzeugung unterliege strengen Kontrollen, sodass der Verbraucher das Vertrauen zu Recht entgegenbringe. Drei Viertel der Kunden haben laut einer Umfrage eine gute bis ausgezeichnete Meinung von Lebensmitteln, die in Deutschland angeboten werden.

Wie sicher sind Lebensmittel?

Knapp 60 Prozent der Befragten vertrauen dem Angebot an Lebensmitteln in Deutschland. Fast 80 Prozent beurteilen zudem die Qualität positiv. In Deutschland angebotene Lebensmittel genießen bei 56 Prozent der Befragten einen ausgezeichneten, sehr guten oder guten Ruf. Bei 75 Prozent ist die persönliche Meinung gut oder besser. Und 59 Prozent meinen, dass sie dem deutschen Lebensmittelangebot bestimmt oder wahrscheinlich vertrauen können. Die Qualität wird von 79 Prozent als mindestens gut beurteilt. 79 Prozent schätzen den wirtschaftlichen Erfolg im Markt als ausgezeichnet, sehr gut oder gut ein.

Transparenz schafft Vertrauen

Hier zeigt sich sehr klar, dass eine hohe Bewertung für Ruf, Sympathie, Vertrauen, Qualität und wirtschaftlichem Erfolg von in Deutschland angebotenen Lebensmitteln mit dem Informationsstand der Befragten zusammenhängt: Je höher der Informationsstand, um so positiver das Urteil.
Die Verantwortung für den Lebensmitteleinkauf und damit einhergehend eine gute Kenntnis des Angebots zeigen positive Einflüsse auf die Beurteilung des Vertrauens, der Qualität und des wirtschaftlichen Erfolges von deutschen Lebensmitteln.
 
Für die Studie führte TNS Infratest von Ende Juni an gut 1.000 Telefoninterviews mit Männern und Frauen ab 14 Jahren.
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