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Ernährung

Studie zeigt: Selbst kochen hält jung

Geschnittenes Gemüse wird vom Schneidebrett in einen Topf geschoben
am Donnerstag, 15.10.2020 - 05:00 (Jetzt kommentieren)

Forscher der Universität von Navarra haben herausgefunden: Wer oft hochverarbeitete Lebensmittel isst, altert schneller.

Im Gegensatz zum allgemeinen Trend stehen in landwirtschaftlichen Haushalten das selbst Kochen und gute, qualitative Lebensmittel hoch im Kurs. Auf dem Tisch landen meist regionale Lebensmittel und in den Kochtöpfen Fleisch, Milch, Eier und Co. aus eigener Herstellung. Doch machen wir uns nichts vor: Gerade in Arbeitsspitzen wie bei der Ernte hat man einfach keine Zeit, den Kochlöffel zu schwingen. Da greift man dann auch mal zur Tiefkühlpizza oder das Angebot im Fast-Food-Restaurant zurück.

Studienergebnis: Schlechte Ernährung beschleunigt Alterungsprozess

Doch Vorsicht! Wer sich nach einem langen Tag beim Maishäckseln zu oft hochverarbeitete Lebensmittel gönnt, könnte schneller altern. Und auch von ungesunden Snacks für Zwischendurch sollten Erntehelfer lieber die Finger lassen. Forscher der Universität von Navarra in Pamplona, Spanien haben für eine Studie DNA-Proben und das Essverhalten von 886 Studienteilnehmern ab 20 Jahren untersucht.

Was sind Telomere?

Das Ergebnis: Wer mindestens dreimal pro Tag stark verarbeitete Lebensmittel zu sich nimmt, hat kürzere Telomere. Diese helfen, unsere Chromosomen zu stabilisieren. Wenn wir altern, teilen sich die Zellen und die Telomere werden kürzer. Stress und schlechte Ernährung können den biologischen Alterungsprozess beschleunigen.

Wer selbst kocht, lebt gesünder

Wer hingegen eine ausgewogene Ernährung bevorzugt und seine Mahlzeiten lieber selbst kocht, statt auf industriell verarbeitet Gerichte zurückzugreifen, hat längere Telomere. Zudem senkt eine ausgewogene Ernährung das Risiko von Krankheiten wie

  • Krebs
  • Typ 2 Diabetes
  • Depression
  • Bluthochdruck

Vorkochen für das Ackercatering oder das späte Abendessen nach einem langen Tag auf dem Feld lohnt sich also, um alle Erntehelfer fit zu halten.

Mit Material von insider.com

So entwickeln sich Ernährungstrends

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