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Dorf und Familie

Sturmtief Daisy, PETA und die Frage warum Bio?

Externer Autor ,
am
16.01.2010

Berichte über die Auswirkungen des Sturmtiefs Daisy, der Wiesenhofskandal und die Frage was Landwirte bewegt auf biologische Wirtschaftsweise umzustellen sorgten diese Woche für Aufsehen

Sturmtief Daisy sorgt vor allem bei den Nordlichtern für Wirbel

"Überall ist es angekündigt, das Schneechaos bringende Tiefdruckgebiet Daisy. Wie habt Ihr es erlebt?" das interessiert das Mitglied JD8310 . Während  die Süddeutschen User eher von wenig Schnee berichteten und das die ganze Sache wohl sehr von den Medien aufgebauscht wird, kommen aus dem Norden die ersten Hiobsbotschaften. Arcus aus Rostock schreibt: "Wir sind offiziell eingeschneit. Die Kreisstraßen wurden aufgegeben und es ist kein Durchkommen mehr. Der Winterdienst hat kapituliert... Wir können also auf den Frühling warten." Barensdorfer zeigt gleich die passenden Bilder von gesperrten und verwehten Straßen und sagt: "also für mich ist es der extremste Winter bisher, den ich je mitgemacht habe. Schon vor Weihnachten hat es hier ja ununterbrochen geschneit. Der Winterdienst wurde hier größtenteils eingestellt, das Wasser tritt über die Ufer..."
mehr hier:                                     http://www.landlive.de/boards/thread/18234/page/1/

Warum habt ihr auf Bio umgestellt 

Diese Frage bewegt antonlandwirt. Für darky gab es einfache Gründe: auf grenzertragsstandorten sehe ich es als lukrativer an / ich habe andere Fruchtfolgen als Konvibetriebe / ich denke das dieser Weg einfach mein Weg ist und ich hab Spaß am Tüfteln und Probieren. Luckylou : "Mein Vater hat den Betrieb 1956 auf Demeter umgestellt.Er war damals Überzeugungstäter,auch aus einem wohl Christlichen Ethos heraus.Wir waren landwirtschaftlich totale Ausenseiter, belächelt und verspottet." Alphaab:" Für mich steht einfach fest, dass ich Landwirtschaft betreiben will, konventionelle ist mir aber zur Wider. Also gedenke ich den Hof meines Opas, wenn ich ihn nach der Fachschule bekomme umzustellen. Mein Vater ist ebenfalls klar dafür, er hat seit 1983 seinen Hof umgestellt"
mehr Berichte hier                         http://www.landlive.de/boards/thread/18326/page/1/

PETA besucht  Wiesenhof

Mit dieser Schlagzeile wies Gambi auf die aktuelle Aktion der umstrittenen "Tierschutzorganisation" Peta hin. Es folgte eine Diskussion die sich durchaus kritisch mit dem Thema auseinandersetzte. Vom überwiegenden Teil der User wurden die Bilder kritisch gesehen vor allem  das Wiesenhof hier auch Verantwortung für die Landwirtschaft trägt. Allerdings auch das die Machenschaften von PETA die alles andere als seriöse Ermittlungsarbeit abliefert.  Cord dazu: "Habt ihr den Link auf der Peta Seite zum Film genutzt und den Film auch angeschaut? Was da passiert, auch wenn es nach Wiesenhof ein Einzelfall ist, darf nicht passieren! Jedenfalls, folgt man den Link von LandwirtKarl zu Stellungnahme von Wiesenhof, liest man das der Film real ist. Scheint in dieser Elternstation und bei der Verladung mit dieser Firma so gewesen zu sein. Das gibt Wiesenhof zu. traurig..." Münsterländer schreibt: "Jeder von uns weiß doch das es Peta, Foodwotsch und anderen nur um die eigenen Spenden geht. Man kann den besten Stall haben und trotzdem schlecht dargestellt werden. Es wäre aber auch gut wenn Wiesenhof Konsequenzen daraus zieht, weil ein schlechter Umgang mit Tieren immer auf alle Landwirte zurückfällt. Der Umgang mit Tieren hat nie etwas mit Betriebsgröße zu tun, auch wenn manche (wahrscheinlich keine Vollerwerbslandwirte) das behaupten, sondern nur mit der persönlichen Einstellung. Ich habe selber oft bei Bekannten und in der Lehre mitgeholfen Puten und Hühner zu verladen, da waren die Betriebsleiter generell dabei und haben aufgepasst das alles ordentlich läuft."
alles hier:                                     http://www.landlive.de/boards/thread/18299/page/1/

Was muss eine Kuh haben, um alt zu werden?

Alexis stellt immer wieder fest das die alten Kühe im Stall meist gewisse Eigenschaften vereinen: eher klein bis mittelrahmige Kühe, die als Jungkühe oft noch nicht genügend Tiefe hatten / brauchbares Fundament, (Tendenz als Jungkuh zu steil) / gute Persistenz / Euter mit gutem Zentralband oder/und gut ausgeprägte Seitenbänder / gute Bemuskelung / Melkbarkeit mittel bis unterdurchschnittlich. Sie will nun von den anderen Usern wissen was sie dazu meinen. CS bestätigt diese Ansicht :" Es ist so wie hier beschrieben. Für eine lange Nutzungsdauer sollte ein Kuh höchstens mittelrahmig sein, gutes Fundament und Euter haben und kann ruhig etwas mehr Fleisch haben. Extreme sind nie gut! Nieper meint:"Fundament, Fundament, Fundament, Fitness, Euter...ach ja und gut tragend werden sollte die Dame,sonst kommt die Op am Hals schneller als erwartet" Outside ist der Meinung " Allgemein kann ich sagen, das gut bewertete Kühe tendenziell älter werden, meine 10 ältesten Kühe haben im Durschnitt 8,2 Kälber und sind mit durschnittlich 85 Punkten bewertet (von 82-88)
Welche Eigenschaften haben ihre alten Kühe?  http://www.landlive.de/boards/thread/18242/page/1/

weitere interessante Themen: 

Landwirte - Könige der erneuerbaren Energien?
mit dieser Frage richtet sich die Redaktion der Zeitschrift "joule" an die Landlive-Gemeinde. http://www.landlive.de/boards/thread/18369/page/1/

Schlepper optimal ballastieren
http://www.landlive.de/boards/thread/18269/page/1/

Trockenmasse mit der Mikrowelle bestimmen
http://www.landlive.de/boards/thread/18265/page/1/

Was kostet der Steuerberater
http://www.landlive.de/boards/thread/18160/page/1/

Alles zu Brennholzautomaten
http://www.landlive.de/boards/thread/18184/page/1/

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