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Wirtschaft

Syngenta darf Teile der Lantmännen-Gruppe übernehmen

pd
am
23.07.2014

Maintal - Syngenta gab am Dienstag bekannt, dass die Übernahme des Winterweizen- und Rapsgeschäftes der SW Seed, einer Tochter der schwedischen Lantmännen-Gruppe, abgeschlossen ist.

Aus dem Firmensitz in Basel meldet Syngenta die Ablehnung des Angebotes von Monsanto. © Syngenta
Inzwischen liegt die Genehmigung durch das Bundeskartellamt vor. Die Kontinuität in den Geschäftsbeziehungen soll nach Angaben von Syngenta trotz der Übernahme nicht verloren gehen. So bleiben die Ansprechpartner zu den Kunden für das jetzt anstehende Saatgutgeschäft unverändert. "Unser Hauptaugenmerk liegt allerdings darauf, Teams und Mitarbeiter auf lange Sicht gut zu integrieren, um eine motivierte und schlagkräftige Mannschaft für den Winterweizen- und Rapsmarkt zu bekommen", betonte Manfred Hudetz, Geschäftsführer der Syngenta Agro GmbH.
Syngenta gab die Pläne zur Übernahme im Juni bekannt. Bei Winterraps verspricht sich Syngenta Potential zur Entwicklung neuer Hybridsorten, die ertragsstabil und winterhart sein sollen, sowie eine breitere Krankheitsresistenz aufweisen. Im Rahmen der Transaktion werden beide Unternehmen auch eine Forschungs- und Entwicklungszusammenarbeit im Bereich Weizen aufnehmen. Zudem werde Lantmännen in Schweden Saatgut von Syngenta für Getreide und Winterraps vertreiben.
Vergangenen Monat war Syngenta nach Medienbreichten selbst noch Ziel einer möglichen Übernahme. Die Gerüchte über eine "Elefantenhochzeit" zwischen Monsanto und dem Schweizer Konzern bestätigten sich allerdings nicht.
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