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Wirtschaft

Syngenta expandiert in Afrika

pd
am
05.07.2013

Basel - Der Agrarchemiekonzern Syngenta kauft zu: Mit der Übernahme von zwei führenden Saatgutproduzenten sichert sich die Basler Firma eine starke Position in Afrikas Agrarmarkt.

Der Basler Agrarkonzern Syngenta übernimmt die sambischen Maissaatgut-Unternehmen MRI Seed Zambia und MRI Agro. MRI ist ein führender Entwickler, Produzent und Händler von weissem Maissaatgut in Afrika und verfügt über einen der größten und vielfältigsten Maisgenpools in Afrika. Syngenta will dieses Potenzial nutzen und weiterentwickeln, um die Expansion in den wachstumsstarken ostafrikanischen Märkten voranzutreiben.
 
Syngenta hat sich 2012 zum Ziel gesetzt, das Geschäft in Afrika bis 2022 auf eine Milliarde US-Dollar auszubauen. Dafür investiert der Schweizer Konzern nach eigenen Angaben mehr als 500 Millionen US-Dollar.

Grosse Bedeutung für Nahrungssicherheit

Der weiße Mais-Markt verspricht ein hohes Wachstumspotenzial. Die Ernte ist entscheidend für die Nahrungssicherheit in Afrika. Syngenta Chief Operating Officer, John Atkin, sagte: "Die Akquisition spiegelt unser Engagement für eine nachhaltige Entwicklung in Afrika. Die Bauern werden bald aus den Innovationen von MRI und Syngenta profitieren."

Agrarpotenzial ist enorm

Der Maisgenpool von MRI gehört nach Angaben von Syngenta zu den größten und vielfältigsten in Afrika. Er enthält Material für gemäßigte, tropische und subtropische Zonen. Das Saatgut könnte mit hochklassigen Züchtungsprogrammen von Syngenta auch weltweit zum Einsatz kommen. Die Transaktion erfolgt vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen und wird voraussichtlich bis Ende 2013 abgeschlossen sein.
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