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Wirtschaft

Syngenta steigert seinen Reingewinn 2012 um 17 Prozent

aiz
am
07.02.2013

Basel - Der Schweizer Agrochemiekonzern Syngenta konnte 2012 seinen Umsatz zu konstanten Wechselkursen um zehn Prozent auf 14,2 Milliarden US-Dollar erhöhen.

Das Absatzwachstum betrug sieben Prozent - in Industriestaaten und Schwellenmärkten lag es bei acht beziehungsweise elf Prozent - bei einem Preisanstieg von drei Prozent. "Das starke Umsatzwachstum belegt unsere Flexibilität, immer besser auf landwirtschaftliche Herausforderungen zu reagieren ", erklärte Chief Executive Officer Mike Mack in einer Konzernmitteilung. Der Reingewinn betrug 1,9 Mrd. Euro (+17%). Der EBITDA stieg zu konstanten Wechselkursen um 17 Prozent. Der Rentabilitätsanstieg ist auf zunehmende Absatzmengen, erhöhte Preise und zusätzliche 200 Millionen US-Dollar an Lizenzeinnahmen sowie auf Kosteneinsparungen in Höhe von 198 Mio. USD zurückzuführen. Für 2013 sind weitere Investitionen geplant, um die Marktpräsenz - vor allem in den Schwellenmärkten - zu erweitern.

Produktionskapazitäten für Maissaatgut in Brasilien erhöht

Außerdem gab der Baseler Konzern gestern bekannt, die Jahreskapazität seiner Maissaatguterzeugung in Formosa bis 2015 auf 1,6 Mio. Säcke zu vervierfachen. Dafür werden 77 Mio. US-Dollar in den Ausbau dieser Anlage investiert. Angetrieben wird Syngentas Expansion in Brasilien durch das Wachstum im Schweinefleisch- und Geflügelsektor, was zu einer Verdoppelung der Maisproduktion bis 2020 führen soll.

Video: Magdeburger Runde: Syngenta zieht Bilanz (05. Dez 2012)

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