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Stallbrand

Technischer Defekt: 300 Ferkel verbrannt

Eva Eckinger/agrarheute/Polizei
am
29.06.2016

Beim Brand eines Schweinestalls in Nordrhein-Westfalen starben 300 Ferkel in den Flammen. Die Polizei vermutet nun einen technischen Defekt als Brandursache.

Bei einem Brand auf einem Bauernhof an der Bünder Straße im nordrhein-westfälischen Hüllhorst-Oberbauerschaft am Samstagabend verendeten etwa 300 Ferkel in ihrem Stall. Menschen kamen keine zu Schaden.

Nachbarn hatten den Landwirt gegen 19.30 Uhr auf das Feuer aufmerksam gemacht, nachdem sie Rauch aus dem Gebäude aufsteigen sahen, berichtet die Polizei Minden-Lübbecke.

Technischer Defekt verursacht 100.000 Euro Schaden

Die Feuerwehr war mit über 100 Einsatzkräften vor Ort, doch das Gebäude konnte nicht mehr gerettet werden. Der Schweinestall brannte vollständig aus. Die Polizei geht von einer Schadenhöhe von circa 100.000 Euro aus.

Die Experten haben bei ihren Ermittlungen zur Brandursache keine Hinweise auf eine Brandlegung gefunden, berichtet die Polizei Minden-Lübbecke. Vielmehr hält der für die Ermittlungen zuständige Kriminalbeamte einen technischen Defekt für möglich.

Mögliche Spuren unter Brandschutt versteckt

Der Hauptkommissar des Kriminalkommissariats 1 aus Minden nahm die Brandstelle am Montag noch einmal genau unter die Lupe. Die im Stall vorhandenen technischen Einrichtungen liegen unter dem Brandschutt und sind nur schwer bis gar nicht zugänglich.

Ob möglicherweise noch ein Sachverständiger hinzugezogen wird, steht noch nicht fest. Zudem gilt es noch Absprachen mit der Staatsanwaltschaft und der Versicherung zu treffen.

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